Zum 17. Mal verliehen: Bayerischer Fernsehpreis - stehende Ovationen für Fuchsberger
zuletzt aktualisiert: 04.06.2005 - 10:08München (rpo). Großes Staraufgebot am Freitagabend im Münchner Prinzregententheater. Zum 17. Mal wurde der Bayerische Fernsehpreis verliehen. Star des Abends war Joachim "Blacky" Fuchsberger. Der Schauspieler und Fernsehmoderator wurde für sein Lebenswerk geehrt und mit stehenden Ovationen gefeiert.
"Der Gentleman" unter den Showmastern und Schauspielern habe Fernsehgeschichte geschrieben, sagte Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) in seiner Laudatio. Er sei das Idol einer ganzen Generation gewesen.
Als Chefsprecher im Münchner Olympiastadion bleibe "Blacky" Fuchsberger die unvergessene Stimme der Olympischen Spiele 1972. Besonders beeindruckend sei zudem, wie er sich als Unicef-Botschafter seit über 20 Jahren für Kinder in Not einsetze, fügte Stoiber hinzu.
Fuchsberger widmete seinen "Blauen Panther" seiner Frau Gundula, mit der er seit 50 Jahren verheiratet ist. "Darauf bin ich stolz", sagte der 78-Jährige. Für den Ehrenpreis sei er dankbar.
Neben Fuchsberger gingen "Blaue Panther" an 18 weitere Preisträger, darunter die Schauspieler Sebastian Koch ("Speer und Er"), Ulrike Kriener ("Kommissarin Lucas") und Ulrich Mühe ("Der letzte Zeuge") sowie an die Comedians Bastian Pastewka ("Ohne Worte") und Christoph Maria Herbst ("Stromberg").
Die Trägerin des Sonderpreises, Monica Bleibtreu, konnte die Auszeichnung für ihre schauspielerische Leistung im Fernsehfilm "Marias letzte Reise" nicht selbst entgegennehmen, da sie in Osnabrück auf der Bühne stand. Ihren Dank übermittelten für sie ihre Kollegen Michael Fitz und Nina Kunzendorf, die wie Bleibtreu mit dem Sonderpreis geehrt wurden.
Unter den Gästen der TV-Gala waren auch Uschi Glas, Günther Maria Halmer, Miroslav Nemec, Dominic Raacke, Michael Mendl und ZDF-Intendant Markus Schächter. Moderiert wurde der Abend von Nina Ruge und Steffen Seibert.
Der Bayerische Fernsehpreis wird seit 1989 verliehen und gilt als eine der begehrtesten Auszeichnungen für Fernsehschaffende in Deutschland. Er war in diesem Jahr mit insgesamt 121.000 Euro dotiert. Vergeben wurden Preise für Informationssendungen, Fernsehspiele, Fernsehfilme und Serien, Unterhaltungsprogramme sowie für Kultur- und Bildungsangebote.
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