Nominierungen stehen fest: Bekommt Horst Schlämmer den Grimme-Preis?
zuletzt aktualisiert: 25.01.2007 - 13:53Marl (RPO). Sein legendärer Auftritt bei "Wer wird Millionär" blieb wohl auch der Auswahl-Jury des angesehenen Grimme-Instituts in Erinnerung: Sie schlug Deutschlands bekanntesten Lokaljournalisten Horst Schlämmer jetzt für den Grimme-Preis in der Kategorie Unterhaltung vor.
Ebenfalls Chancen auf die begehrte Trophäe haben unter anderem die Krimi-Serie "Eva Blond" (Sat.1), die Unterhaltungsshow "Schlag den Raab" (ProSieben) sowie das zeithistorische Drama "Nicht alle waren Mörder" (SWR/BR/ARD/RBB).
Insgesamt werden zwölf Grimme-Preise in den drei Wettbewerbskategorien "Unterhaltung", "Information & Kultur" und "Fiktion" vergeben. Aus den 750 eingereichten Vorschlägen wählten die 24 Juroren insgesamt 62 Beiträge sowie 6 Nominierungen für den Sonderpreis "Kultur" des Landes NRW aus. Im Bereich "Unterhaltung" dominieren den Angaben zufolge die privaten Sender. Mit dabei sind etwa "Das perfekte Dinner" (Vox), "Suche Familie!" (RTL 2) und "Pastewka" (Sat.1).
Bei den fiktionalen Programmen punkten mit 6 der 22 Nominierungen die Krimis, darunter der "Polizeiruf 110: Er sollte tot" (ARD/BR) und "Kommissarin Lucas - Das Verhör" (ZDF). Im Genre "Information & Kultur" treten unter anderen Grimme-Preisträger Marcus Attila Vetter in "Mein Vater, der Türke" (ARD/SWR) und Antonia Rados mit "Feuertod" (RTL) an.
Besonderer Schwerpunkt ist der Themenbereich Migration und Integration. Von "Türkisch für Anfänger" (ARD/BR/NDR), "Abgetaucht - illegal in Deutschland" (ARD/NDR) und "Die Özdags" (WDR) über den umstrittenen Film "Wut" (ARD/WDR) und "Meine verrückte türkische Hochzeit" (ProSieben) bis hin zu "Mein Vater, der Türke" (ARD/SWR) reicht die Spannbreite.
Die Preisverleihung findet am 30. März im Theater der Stadt Marl statt.
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