Zoff um den Big Brother-Besuch: "Big Brother": Wussow will nicht - Sabine: Er machts!
zuletzt aktualisiert: 10.04.2004 - 11:36Hamburg (rpo). Geht Schauspieler Klausjürgen Wussow in den Big Brother-Container oder nicht? Während sich der 74-Jährige entschieden wehrt, macht seine Frau Sabine unmissverständlich klar: "Er macht das."
"Das ist mir alles zu unseriös, damit schade ich meinem guten Ruf", klagte Wussow am Samstag in der "Bild"-Zeitung. Das sei "peinlich" und unter seinem Niveau.
Auch der Münchner Regisseur Otto Retzer, der mit Wussow vor zwei Jahren die letzte Episode zur ARD-Reihe "Klinik unter Palmen" drehte, ist entsetzt: "Das ist eine echte Katastrophe! Klaus ist ein hervorragender Schauspieler. Er hat im Container nichts verloren", sagte Retzer der Münchner "tz". Er appellierte an Wussow: "Bitte Klaus, tu das nicht."
Wussow (74) befürchtet auch, dass ein Auftritt bei RTL 2 sein ZDF-Comeback als "Professor Brinkmann" gefährden könne. Serienerfinder Wolfgang Rademann (69) plant derzeit ein "Schwarzwaldklinik-Special". "Wenn ich bei Big Brother mitmache - der Rademann reißt mir den Kopf ab", jammerte Wussow. Wussows Frau Sabine lässt die Einwände bislang nicht gelten: "Der Klausjürgen macht das." Über Ostern wolle sie ihn zur Zusage überreden.
Stärkstes Argument sind die Finanzen
Stärkstes Argument sind die Finanzen. Da das Ehepaar hoch verschuldet ist, kommt die Fernsehgage gerade recht. Bislang sei abgemacht, dass Wussow für 5000 Euro Gage in den Container zieht und mit den Bewohnern "Schwarzwaldklinik" spielt. Doch das ist anscheinend nicht das letzte Wort. "Wir wären sogar bereit, seine Gage zu verdoppeln", stellte ein Sprecher von "Big Brother" in der Zeitung in Aussicht. Der Producer von "Big Brother" geht fest von einem Auftritt Wussows aus: "Wir bauen schon an einem OP-Saal."
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