Costa fischt zwischen Fliegen und Echsen: "Bild": Dschungelkandidaten bekommen 20.000 bis 60.000 Euro
zuletzt aktualisiert: 16.01.2004 - 15:34Hamburg (rpo). Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, bestehen Geheimverträge zwischen der Produktionsgesellschaft "Granada" und den Stars, die gerade für RTL im australischen Dschungel hausen. Je nach Prominenz sollen sie zwischen 20.000 und 60.000 Euro für die Strapazen bekommen.
Wie das Blatt (Freitagausgabe) unter Berufung auf die 17-seitigen "Geheim-Verträge" der Prominenten weiter berichtet, müssen diese eine Vertragsstrafe von bis zu 60.000 Euro zahlen, wenn sie das Camp unerlaubt verlassen.
Zudem müssten sie laut Vertrag die "Wünsche und Vorgaben des Produzenten stets beachten und entsprechenden Anweisungen Folge leisten". Über alles, was im Camp passiere, herrsche Stillschweigen, auch über das, was nicht im Fernsehen gezeigt werde. Ohne Absprache dürften sie mit niemandem reden, heißt es weiter. Eine Kündigung oder Rücktritt vom Vertrag sei ausgeschlossen.
Die Zeitung zitiert den Rechtsanwalt Klaus-Ulrich Groth, Fachmann für Vertragsrecht, mit den Worten: "Das ist eine Art Knebelvertrag." Die Teilnehmer verpflichteten sich zu allem und dürften nichts. Hier werde in Teilen das Persönlichkeitsrecht voll aufgehoben, und das sei sittenwidrig.
Ein Sprecher der TV-Produktionsgesellschaft "Granada" wies die Vorwürfe zurück. Die Verträge seien von erfahrenen Juristen erstellt, geprüft und für gut befunden worden. Wie in allen Verträgen üblich, würden darin Rechte und Pflichten beider Seiten ausführlichst und fair geregelt.
Costa fischt zwischen Fliegen und Echsen
Sänger Costa Cordalis hat in der RTL-Dschungelshow erneut nach den "Sternen" gegriffen. Der 59-Jährige war von seinen sieben Camp-Genossen für die "Mutprobe" bestimmt worden, bei der er aus acht Glaskästen mit Fliegen, Echsen, Käfern, Spinnen und Pythons mit dem Mund Punkte in Form von Sternen für das Abendessen der Gruppe sammeln musste, wie der Sender am Donnerstag mitteilte.
Der Grieche, der bereits die erste Herausforderung der Show meisterte, schaffte die Aufgabe ohne Punktabzug. Für die Gruppe aus Prominenten, die seit Freitag im australischen Regenwald für einen guten Zweck zwei Wochen lang ihre Überlebensfähigkeit testen, bedeutet dies ein nahrhaftes Essen statt Reis und Sojabohnen.
Bei der Abstimmung hatte Cordalis übrigens für sich selbst votiert: "Ich bin der Stärkste, Flinkste, Schnellste und Ruhigste. Heute gibt es keinen anderen Mann, der das schaffen kann", sagte er.
Der Sänger hielt sich ansonsten bisher in der Runde eher zurück, meditiert jeden Morgen und greift hin und wieder in die Saiten seiner mitgebrachten Gitarre.
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