Wir beantworten im
kleinen Lexikon der Musik-Fachbegriffe die wichtigsten Fragen zur Musik...
A cappella : Das kennen vermutlich sogar Musik-Muffel. A cappella geht's oft bei Geburtstagen daher, bekannte Vertreter sind die "Wise Guys". Das Wort beschreibt Gesang ohne Instrumentalbegleitung oder Musikstücke, die ausschließlich für Singstimmen geschrieben wurden.
Kopfstimme. Kommt nicht jede Stimme aus dem Kopf? Klar, aber diese ist in der Regel höher und klingt anders als die Brusstimme. Sie wird auch Falsett genannt. Manchmal wird damit auch eine zu höhe, oder komisch klingende Fistelstimme umschrieben.
Bruststimme. Bei Männern ist sie meistens die mittlere Tonlage, bei Frauen das tiefste Register. In der Popmusik wird sie als Stilmittel verwenden und heißt dann „Belting“.
Dissonanz: Klingt negativ, ist auch oft so gemeint. Umgangssprachlich werden damit Misstöne beschrieben. Absolute Fachleute nennen so Intervalle und Akkorde, die als „auflösungsbedürftig“ empfunden werden.
Takt: Er ist eigentlich vorgegeben und sollte nicht verlassen werden. Der Takt gibt den Rahmen eines Stückes vor und bettet die Zählzeit ein.
Koloratur: Wer sich richtig ins Zeug legt, kann damit punkten. Es kann gerade in der Popmusik aber auch schnell künstlich wirken: Koloraturen sind Töne gleicher Länge, die in schneller Abfolge gesungen werden.
Rhythmus: Liegt vielen Musikern sprichwörtlich im Blut. Er beschreibt die Zeitstruktur der Musik, bestimmt durch Pausen und Tönen (während der Takt im Gegensatz dazu das grundsätzliche Gefüge bestimmt).
Timbre: Damit ist die individuelle Klangfarbe einer Stimme gemeint. Dazu zählen Grund- und Obertöne, aber auch Lautstärke und das Frequenzspektrum.
Vibrato: Hier gilt ähnliches wie bei der Koloratur. Wer es nicht absolut beherrscht, sollte von diesen Stilmitteln die Finger lassen. Vibrato bezeichnet einen schwingenden Gesang, eine schnelle Abfolge von Tönen ähnlicher Höhe.