Mann zeigt sich jedoch kompromissbereit: Dick und degeneriert: TV-Süchtiger will Kabelfirma verklagen
zuletzt aktualisiert: 09.01.2004 - 07:48Chicago (rpo). Der Mann chronischer Fernsehgucker, die Frau dick geworden und die Kindern "degeneriert". Was kann man da machen? Zum Beispiel die Kabel-TV-Firma verklagen. Schließlich ist die verantwortlich für das ganze Schlamassel.
Wie Regionalzeitungen im US-Bundesstaat Wisconsin am Donnerstag berichteten, erklärte der Mann in einer schriftlichen Beschwerde bei der Polizei, das Unternehmen Charter Communications sei auch schuld daran, dass seine ebenfalls "fernsehsüchtige" Frau 23 Kilo zugelegt habe und seine Kinder zu "faulen Programm-Zappern" degeneriert seien.
Der Mann zeigte sich jedoch kompromissbereit und erklärte sich zum Verzicht auf eine Klage bereit, falls die Firma ihm 5000 Dollar (4000 Euro) zahle oder drei Computer schenke oder für den Rest seines Lebens kostenlosen Internet-Zugang anbiete.
Ein Vertreter von Charter Communications sagte, seine Firma biete zwar ein "sehr krafvolles Unterhaltungsprodukt" an. Dass sich der medizinische Nachweis erbringen lasse, das Programm mache süchtig, glaube er jedoch nicht.
Nach Polizeiangaben soll der Mann im August 1999 versucht haben, das Kabelfernsehen abzubestellen. Ihm seien zwar daraufhin keine Rechnungen mehr ausgestellt worden, doch habe er die Programme weiter bekommen.
Der Mann habe daraufhin den Familienfernseher in den Keller gestellt, um die "Sucht" zu bekämpfen. Seine Frau habe den Kasten aber wieder ins Wohnzimmer gebracht.
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