Schauspielerin Lauren Lee Smith: Die hübsche Kanadierin in der Hindenburg
zuletzt aktualisiert: 02.02.2011 - 07:42Düsseldorf (RPO). Lauren Lee Smith dürfte vielen hierzulande noch eine Unbekannte sein. Die hübsche Kanadierin tauchte bislang nur in kleineren Nebenrollen auf. Das ändert sich am kommenden Wochenende, dann spielt die 30-Jährige eine Hauptrolle in dem mit Millionen-Budget gedrehten Zweiteiler "Die Hindenburg".
Lauren Lee Smith kam im Juni 1980 in Vancouver zur Welt. Weil ihr Stiefvater Dokumentarfilmer war, kam sie schon früh mit dem Filmgeschäft in Berührung. Bis sie dort richtig Fuß fasste dauerte es aber noch, weil sie mit 13 Jahren in Los Angeles von einem Scout entdeckt wurde und die nächsten sechs Jahre als Model arbeitete.
Mit 19 Jahren kehrte sie dann nach Vancouver zurück und startete im Jahr 2000 ihre Schauspielkarriere in dem eher zweitklassigen Silvester-Stallone-Film "Get Carter - Die Wahrheit tut weh".
Nach mehreren Film- und TV-Rollen (unter anderem drehte sie sie mit Til Schweiger dessen Film "One Way") übernahm sie in der neunten Staffel von "CSI: Den Tätern auf der Spur" eine Rolle und dürfte zumindest deutschen Fans der Serie bereits bekannt sein.
Am Sonntag und Montag (jeweils 20.15 Uhr) sieht man die hübsche Kanadierin bei RTL in dem aufwändig produzierten Zweiteiler "Die Hindenburg". An ihrer Seite sieht man dort zahlreiche bekannte Namen, darunter Heiner Lauterbach, Greta Scacchi, Stacy Keach, Ulrich Noethen, Christiane Paul oder Hannes Jaenicke.
Der Absturz der Hindenburg, auch die Titanic der Lüfte genannt, ist eine der größten technischen Katastrophen des letzten Jahrhunderts, um die sich bis heute zahlreiche Mythen und Verschwörungstheorien ranken. Am 6. Mai 1937 ging das bis heute größte jemals gebaute Luftschiff in Lakehurst (US-Bundesstaat New Jersey) bei seiner, durch ein Gewitter verzögerten Landung, in Flammen auf. 97 Personen waren an Bord, 35 kamen ums Leben.
Nach fünf Jahren Bauzeit trat die Hindenburg am 4. März 1936 ihre Jungfernfahrt an und wurde am 19. März 1936 an die Deutsche Zeppelin-Reederei DZR übergeben. Von der Inbetriebnahme bis zum Unglück am 6. Mai 1937 legte sie etwa 337.000 Kilometer in 63 Fahrten zurück. Im Rahmen der kommerziellen Passagierfahrt fuhr das Luftschiff zehn Mal in die USA (Lakehurst) und siebenmal nach Brasilien (Rio de Janeiro).
Das Ende der Hindenburg brannte sich als eine der großen Technik-Katastrophen des 20. Jahrhunderts in das Gedächtnis ein und markierte auch das Ende der Verkehrsluftschifffahrt.
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