"Wetten, dass..?": Die Rückkehr der Ekel-Wetten
zuletzt aktualisiert: 04.10.2009 - 11:58Freiburg (RPO). Über elf Millionen Zuschauer guckten gestern "Wetten, dass..?" und dürften sich über so manche Wette gewundert haben. Bereits im Januar sorgte ein Kot-Quiz bei der Familiensendung für Wirbel und Kritik. Jetzt präsentierte das neue Moderatoren-Team Gottschalk/Hunziker eine nicht weniger bizarre Wette, die wohl das Herz von so manchem Fußfetischisten höher schlagen ließ. Michelle Hunziker hingegen wäre fast in Ohnmacht gefallen.
Was der Wettkandidat Thomas Schuster unter dem harmlosen Namen "Gummistiefelwette" ankündigte, entpuppte sich schon bald als weitere Wette mit dezentem Ekel-Faktor. Der 47-Jährige wettete, 23 Paar Gummistiefel anhand ihres Schweiß-Geruchs der Frau zuordnen zu können, die zuvor durch eifriges Tanzen für den nötigen Schweiß gesorgt hatte.
Michelle Hunziker, ebenfalls in Gummistiefeln, gab dabei die Vortänzerin - war von der Wette selbst dann aber weniger begeistert: "Ich fall gleich in Ohnmacht", bemerkte die schöne Schweizerin und drehte sich angewidert weg, als Thomas Schuster mit dem Schnüffeln begann. Thomas Gottschalk nutzte die Wette hingegen als Vorlage für allerlei zotige Bemerkungen.
Briefmarkensammeln mal anders
Auch bei der Spuck-Wette des 24-jährigen Jannik Glückstadt dürften manchem Zuschauer die Chips im Halse stecken geblieben sein. Der Marketing-Mitarbeiter eines Pharma-Unternehmens entdeckte nach eigener Aussage im Alter von zehn Jahren ein ganz besonderes Talent: Die Beherrschung seiner Spucke, mit der er kunstvolle Fäden ziehen kann. Er wettete, zehn Briefmarken mit Hilfe seines Spuckefadens innerhalb von zweieinhalb Minuten vom Tisch in eine Schale befördern zu können – und siegte. Briefmarkensammeln der etwas anderen Art.
Die Zuschauer hat der erneut hohe Ekel-Faktor allerdings nicht abgeschreckt: Fast wie in besten "Wetten, dass..?"-Zeiten saßen am Samstag 11,29 Millionen vor dem Fernseher. Sie erlebten neben den Ekel-Wetten unter anderem, wie ein Hüne in zwei Minuten hundert volle Flaschen umpustete und wie ein Isländer mit seinem Mondfahrzeug in einem See versank.
Am meisten beeindruckt war das Millionenpublikum von einem muskulösen Schweizer, der mit seinem hundert Jahre alten Fahrrad schneller fuhr als Radprofi Jens Voigt, und dafür zum Wettkönig gekürt wurde. Zur Belohnung durfte er mit einem nagelneuen Auto nach Hause fahren.
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