Pöbel-Verbot: Dieter Bohlen droht mit DSDS-Ausstieg
zuletzt aktualisiert: 28.08.2009 - 08:17Düsseldorf (RPO). "Deutschland sucht den Superstar" und Dieter Bohlen, zwei Dinge, die untrennbar zusammenhängen. Sollte man glauben. Denn schon bald könnte Schluss damit sein. Bohlen soll in den kommenden Staffeln seine große Klappe halten, fordern Medienwächter. Der Pop-Titan droht mit DSDS-Ausstieg.
Das berichtet die "Bild"-Zeitung. "Ich lasse mir von niemandem den Mund verbieten", droht Bohlen in dem Blatt. Grund für sein sauertöpfisches Auftreten: Die Medienwächter der "Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen" (FSF) hat ihm Verhaltensregeln gegenüber den Kandidaten an die Hand gegeben.
So soll künftig Fäkalsprache verboten sein, Vergleiche mit Tieren sind dann genau so tabu wie sich über die Kandidaten oder ihre Schwächen lustig zu machen - was für den Jury-Bohlen fast einem kompletten Sprechverbot gleichkommt.
Bohlen dazu gegenüber "Bild": "Ich stehe für Klartext. Der Roy Black der TV-Unterhaltung werde ich nicht. Bohlen bleibt Bohlen." Wenn jetzt Goethe-Deutsch ohne Wahrheit gefordert sei, dann müsse Marcel Reich-Ranicki in der Jury sitzen, so Bohlen.
Dann folgt noch eine unmissverständliche Drohung: "Wenn ich die Wahrheit nicht mehr sagen darf, dann macht DSDS keinen Sinn mehr. Dann mache ich lieber 'ne Show im Internet."
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