Im NDR: Doku-Drama über Katastrophenschutzübung im Elbtunnel
zuletzt aktualisiert: 14.06.2005 - 14:52Hamburg (rpo). Der NDR zeigt am 24. Juni um 20.15 Uhr eine Dokumentation über eine Katastrophenübung im Hamburger Elbtunnel. Im Juni 2004 hatten die Hamburger Behörden ein dramatisches Horrorszenario im Elbtunnel simuliert: Ein mit hochgiftigen Chemikalien beladener Lastwagen rammte einen vollbesetzten Reisebus.
In der vierten Röhre der Hauptverkehrsader, durch die täglich 300 000 Autofahrer pendeln, passierte das simulierte Unglück. Feuerwehrleute berichteten von 13 Toten und mehr als 120 zum Teil schwer verletzten Personen. Der eingesetzte Krisenstab ging von einem Terroranschlag aus.
Die Autoren Danuta Harrich-Zandberg und Walter Harrich ("Die Oetker-Entführung") haben die Übung über vier Stunden hinweg mit 50 NDR-Kameras dokumentiert und mehr als 1000 Personen, darunter 450 Polizeibeamte, Feuerwehrleute, Notärzte und Sanitäter, begleitet. Aus diesem Material entstand die einstündige TV-Dokumentation "Katastrophe im Elbtunnel - Terroralarm in Hamburg".
"Wir wollen mit dem Film keine Angst oder Panik verbreiten. Wir wollen jedoch in Zeiten nach dem 11. September verdeutlichen, wie anfällig unsere hoch technologisierte Gesellschaft ist", sagte Gerhard Weisschnur, Leiter des Hamburger Katastrophenschutzes, am Dienstag in der Hansestadt.
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