Harry Wijnvoord droht mit Auszug: Dschungelcamp: Mehlwürmer und schmutzige Toiletten
zuletzt aktualisiert: 26.10.2004 - 08:57Düsseldorf (rpo). Am Montag musste Lästerzunge und Mobbing-Expertin Désirée Nick zu ihrer ersten Dschungelprüfung antreten. Schon vorher konnte sie ihre spitze Zunge kaum im Zaum halten. Auch bei der Prüfung "Sterne á la surprise" durfte die gelernte Religionslehrerin wieder ihr Lieblingsorgan einsetzen: Nur konnte sie diesmal ihren Mund nicht allzu weit aufreißen, denn sonst hätte sie Blutegel, Mehlwürmer, Spinnen und viele andere nette Tierchen verschluckt. Unterdessen drohte Harry Wijnvoord mit Auzug.
Die Aufgabe besteht darin, Sterne mit dem Mund aus Terrarien zu fischen. Doch das ist noch nicht alles: In den Kästen befinden sich viele unerwartete Dschungelbewohner.
Die Entertainerin nimmt die Prüfung an und die Dschungelmoderatoren Dirk Bach und Sonjy Zietlow lüften das Geheimnis der ersten Acrylbox. Darin befindet sich ein übelriechender Sud aus Fischöl, Fischinnereien und Fischköpfen. Und auch der erste Stern. "Riecht ja lecker, wie eine Bouillabaisse", so Désirée Nick und startet ihre Prüfung. Souverän steckt sie ihren Kopf in die Fischreste-Brühe und fischt mit dem Mund den ersten Stern heraus.
Mit feuchtem Gesicht geht es zum zweiten Acrylkasten. Der Boden ist vollständig mit Wasser bedeckt und darin tummeln sich unzählige australische Flusskrebse. Doch auch diese können Désirée Nick nicht erschrecken. Tapfer berührt ihr Gesicht die Masse der Flusskrebse und sie angelt mit dem Mund den zweiten Stern.
Nach Fisch riechend und von einigen Krebsen gezwickt, kommt der dritte Kasten dran. Eine Kolonie von Blutegeln lacht Désirée an, als die Verhüllung entfernt wird. Doch die Berlinerin bleibt unerschrocken, presst ihr Gesicht in die netten Tierchen und holt den dritten Stern.
Kakerlaken tummeln sich im vierten Acrylkasten. "Die kenne ich ja schon", so die Kabarettistin. Eiskalt steckt sie ihren Kopf in Box und fischt mit dem Mund den vierten Stern heraus.
Ausgewachsene, lebendige Aale baden auf dem Boden der fünften Acrylbox. "Ich bin ja so wahnsinnig tierlieb und werde die Aale vom Stern befreien", so Désirée. Ihr Gesicht streicht über die vielen Aale und ihr Mund schnappt sich den fünften Stern.
Dann sehe ich aus wie Dolly Buster
Im sechsten Kasten tummeln sich unzählige "Huntsman"-Spinnen. "Die können beißen", so Dirk Bach. "Wenn die mir in die Lippen beißen, dann sehe ich im Gesicht aus wie Dolly Buster", so Désirée. Doch auch die Spinnen können sie bei ihrer Jagd nach Sternen nicht aufhalten. Zwar fällt der Stern beim ersten Versuch wieder zurück, doch Désirée steckt ihr Gesicht nochmals in die Spinnenbrut und holt den Stern. Aalschleim und australische Fliegenlarven finden sich im siebten Kasten. "Ein Sorbet, um den Geschmack zu neutralisieren", so Désirée. Furchtlos geht sie auf Sternenfang und hat Erfolg.
Der Boden der achten Acrylbox ist mit einer 30 Zentimeter dicken Schicht aus australischen Mehlwürmern bedeckt. Und irgendwo steckt der Stern. "Ich sehe ja gar nichts mehr, nun ist es auch egal, was in der Kiste ist", so Désirée. Eiskalt steckt sie ihren Kopf in die Box und ihr Gesicht taucht tief in die Mehlwürmer-Masse ein. Immer und immer wieder sucht sie den Stern. Mehlwürmer kleben überall am Kopf und sie hat Erfolg.
In der letzten Box saßen drei katzengroße Agamen-Reptilien: Die Echsen lachten Désirée Nick an und Sonja Zietlow ergänzte: "Die lieben Mehlwürmer". Doch auch die drei Echsen konnten Désirée Nick nicht erschrecken und sie holte den neunten Stern.
Désirée Nick hat alle neun Sterne geholt. "Wie hast Du das bloß geschafft?", fragt Sonja Zietlow. "Ich habe an Dolly Buster gedacht, denn so was wird ja in Australien vor die Hütte gehangen, um die bösen Geister zu vertreiben", so Désirée.
"Ich glaube, es hat ihr Spaß gemacht", so Sonja Zietlow. "Désirée Nick ist schon ein zähes Luder", so Dirk Bach. Und Sonja Zietlow weiter: "Glaubst Du, Désirée Nick wäre da auch mit dem Kopf reingegangen, wenn dort lauter kleine Dollys drin gewesen wären?" "Oh ja, die hätte sich durchgebissen", so Dirk Bach.
Harry droht mit Auszug
Harry will das Camp verlassen, wenn die Dschungeltoilette nicht fortan sauber hinterlassen wird. Harry: "Ich bin morgen draußen, wenn noch einmal die Toilette so dreckig ist. Wir müssen das Ding einfach sauber halten. Wie sieht es denn bei euch zu Hause aus?"
Eine wilde Diskussion zum Thema nimmt ihren Lauf. Nur wird sich die Situation im Camp auch ändern?
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