Es war sein großer Dschungelcamp-Tag: Bata Ilic, der Rattenflüsterer
zuletzt aktualisiert: 22.01.2008 - 11:26Düsseldorf (RPO). Bata Ilic ist der heimliche Gewinner des jüngsten Dschungelcamptages. Zum ersten Mal legt er eine Dschungelprüfung ab. Nicht wirklich erfolgreich. Drei von zehn möglichen Sternen sind nicht wirklich viel. Aber Schlagerbarde bleibt Schlagerbarde. Das bekamen auch die Ratten in der Ekelhöhle zu spüren.
Der Camp-Opa (68) stellte sich freiwillig der Prüfung mit dem schönen Namen „Der Tempel des Grauens“. Darin verbirgt sich allerhand Getier und Geschleim. Es ist dunkel in der Höhle, nichts kann man darin sehen. Darin soll Bata Sterne finden inmitten von Spinnweben, quiekenden Ratten und Spinnen und Ekelfallen. Von den Decken hängen klebrige Netze, Schleim und allerlei anderes unidentifizierbares Zeug.
Aber Bata ist perfekt für eine solche Prüfung geeignet. Schon in der ersten Dschungelwoche besticht er mit zwei herausragenden Eigenschaften: Er ist stoisch, lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und ekelt sich – wenn überhaupt – nur in Zeitlupe. Und er singt. Unverdrossen. Mit der unschlagbaren Schlagerbardenattitüde.
Klare Strategie
Seine Strategie für den Gang in das düstere Loch ist also schon vorher klar: Singen. Gegen die Angst und den Ekel. Um sicher zu gehen noch die Frage an Moderatorin Sonja Zietlow: „Darf ich im „Tempel des Grauens“ singen?“ Sonja Zietlow schafft Erleichterung: „Aber gerne.“ Bata: Dann singe ich eine Melodie. Vielleicht sind die Tiere da drinnen musikalisch.“
Im Tempel des Grauens angekommen, tastet er sich wie ein Blinder voran. Egal. Er hat ja seine Taktik, singt freudig vor sich hin, bleibt höflich und bleibt auch seiner Lethargie treu. Ganz passend sind die immer dichteren Schichten von Spinnweben, die sich um Bata herumkleben.
Entschuldigung
Bei den Tieren entschuldigt er sich für eventuelle Unannehmlichkeiten. Er sucht und sucht, greift in eine Rattenhorde. Andere hätten zurückgezuckt. Bata liebkost die Nager. streichelt die Tiere: „Ich will Euch nix tun, wirklich nicht. Ich will nur die Sterne holen. Schätzchen, ich tu’ Dir gar nix.“
Auch von Schleimfontänen lässt er sich nicht beeindrucken, behält die gute Laune und das zähe Tempo bei. So richtig klar und gut zu verstehen, ist Bata allerdings doch nicht mehr. Mit dem Mut-Ansingen ist das halt nicht immer ein Selbstläufer. Da hilft auch die Nuschel-Rezitation vom Nat King Cole Klassiker „Don´t Forget You Are My Darling“ nur bedingt.
Er ist einfach ein Klassiker
Vor allem, wenn man keine Sterne findet. Es braucht die großzügige Unterstützung von Dirk Bach und Sonja Zietlow, dass Bata am Ende mit drei Essensrationen nach Hause kommt.
Aber das ist egal. Was in Erinnerung bleibt ist Bata Ilic, der ewige Schlagerbarde. Ob Dschungel, Regen oder Sturm, einen wahren Michaela-Entertainer kann nichts entstellen. Danke, Bata.
Der heitere Dschungel-Reigen geht in die sechste Runde. Noch vier von elf Promis stellen sich den harten, ekligen und für die Zuschauer meist ziemlich unterhaltsamen Dschungelprüfungen. Aber wer hat wirklich das Zeug zum Dschungelkönig?
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