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  Foto: RTL / Stefan Menne
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Siebter Tag im "Dschungelcamp": Lagerkoller und Riesenschlangen

VON SEBASTIAN SCHMITZ - zuletzt aktualisiert: 18.01.2013 - 01:10

Düsseldorf (RPO). Tag sieben im Dschungel. Allmählich zeigen sich sämtliche Symptome eines bestens ausgebrüteten Lagerkollers. Es wird gelästert, gezickt und gestritten. Einzig Georginas Weltrekord für die Ewigkeit sorgt für gute Stimmung.

Böse Blicke wandern von einer Ecke in die andere, untermalt von bedrohlicher Musik. Im australischen RTL-Dschungel brennt die Luft. Das Camp der deutschen Z-Promis zerfällt immer mehr in zwei Lager. Auf der einen Seite stehen Katzen-Mutter Iris und ihre (Ohne)Busen-Freundin Olivia, die sich der ganz, ganz furchtbar schlimm gemobbten Georgina angenommen gehaben.

Auf der anderen Seite haben sich Curtis-Tochter Allegra und Hungerhaken Fiona, sekundiert von Silva, postiert. Es wird hin und her gegiftet in der Schlangengrube, mal hinter dem Rücken, mal ganz offen ins Gesicht. Iris ("Ich lästere nicht, ich stelle nur fest") hat sich derart auf Fiona und noch mehr auf Allegra eingeschossen, dass es bei der Nachtwache für sie und Olivia scheinbar nur das eine Thema gibt: Allegra und ihre Fixierung auf ihren Stammbaum. Eigentlich ist das auch das bevorzugte Thema von Allegra selbst. Mhhh? Man sollte meinen, die verstehen sich gut.

Es wird alles gut!

Während die Mädels psychologische Kriegsführung betreiben, machen die Männer eine "Mentalreise bis in die Unendlichkeit". So empfindet Joey zumindest Patricks Nuos offenbar erfolgreichen Versuch ihn mittels Hypnose aus seinem Tief zu befreien. Am Mittwoch hatte der 19-Jährige selbsternannte Sänger noch ganz schlimmes Heimweh. (Man war fast schon versucht, irgendwo eine Durchsage zu machen, dass der kleine Joey bitte aus der Dschungel-Spielecke abgeholt werden möchte.)

Nachdem aber der geübte Schweizer Handarbeiter ein paar Minuten auf Joey einredet, murmelt der schließlich "Es wird alles gut" und geht fröhlich singend seines Weges. Auch als ihm nachts eine "riesige Tigerschlange aus dem Wild" begegnet, nimmt der wiedererstarkte Joey nicht Reißaus, ruft aber sicherheitshalber Dschungeltarzan Silva zu Hilfe. Der sieht eine Chance sich zu profilieren und begibt sich sogleich mit Knüppel, Messer und Joey auf Schlangenjagd ins Dickicht des Regenwaldes.

Wahrlich mannhaft und unter Einsatz seines Lebens machen sich die beiden auf die Suche, bleiben jedoch erfolgslos. Das Biest lässt sich nicht mehr blicken und ist wohl wieder ganz lautlos in Joeys Fantasie ... äh ins Unterholz verschwunden.

Apropos lautlos: gar und gar nicht lautlos, dafür umso ertragreicher verlief der Toilettengang von Klaus. Der bekam sich gar nicht mehr ein und fand das anschließend "total faszinierend". Die anderen Camper, bis auf Joey, fanden das eher weniger. Patricks Hypnose, Klaus Verdauung und Silvas Männerfreundschaft – Joey kann allem etwas abgewinnen. Wenn doch alles nur so einfach wäre wie im Dschungelcamp.

Georgina hat den Rekord!

Georginas sechste Dschungelprüfung infolge war es jedenfalls nicht. Es galt auf zwei in 20 Meter Höhe hängenden Flugzeug-Attrapen herum zu klettern und dabei Sterne zu sammeln während allerlei Viehzeug umher krabbelt. Zicken-Queen Georgina jammerte zwar gewohnt viel, schlug sich aber für ihre Verhältnisse recht wacker und holte am Ende acht Sterne. Mit ein bisschen weniger "Ich blute, es ist heiß, es stinkt" wären wohl ein, zwei Sterne mehr drin gewesen.

Dass sie erneut und damit zum siebten Mal in Folge zur Dschungelprüfung gewählt wurde, liegt wohl vor allem an Aussagen wie "Ich hab vor gar nix mehr Angst", nur um 30 Sekunden später zu kreischen "Hilfe, ich hab Angst". Arno Funke – ja, der ist auch noch da – hat ganz recht wenn er sagt, dass Georgina schlichtweg die Fähigkeit zur Selbstreflexion fehlt. Immerhin hat sie nun den Rekord von Sarah Dingens geknackt und darf morgen in einem kleinen dunklen Haus voller Ekelszeug abermals ihre sehr ausgeprägte Fähigkeit zum Selbstbemitleiden unter Beweis stellen.

Georginas "Weltrekord" brachte ihr jedenfalls die Gratulation ihrer Mitinsassen ein und sorgte wenigstens gegen Ende nochmal kurzzeitig für gute Stimmung. Und das ist ja auch schon was wert in diesen harten Tagen

Quelle: anch/csr
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