Dschungelcamp, zehnter Tag: Peter Bond ist rausgewählt
zuletzt aktualisiert: 19.01.2009 - 08:19Düsseldorf (RPO). Für vier Dschungelprüfungen haben die TV-Zuschauer Peter Bond
nominiert. Jetzt haben sie genug von ihm. Der leidgeprüfte Moderator muss gehen. Zuvor wird das Camp Schauplatz eines Klo-Eklats: Der Ekelfaktor stellt jede Dschungelprüfung in den Schatten. Nun wird der Schuldige gesucht. Norbert Schramm enttäuschte bei seiner ersten Dschungelprüfung. Nur fünf Sterne.Aber der Reihe nach: Dschungelcamp, zehnter Tag: Neue Regeln krempeln das Leben um. Mit dem gestern rausgewählten Michael Meziani hält sich niemand mehr auf. Zum ersten Mal sollen die Dschungelbewohner einen aus ihren Reihen für die Dschungelprüfung auswählen.
Noch vorher kommt es im Camp zum Klo-Eklat. Jemand hat die Toilette verdreckt, alles ist voll, der Ekelfaktor stellt jede Dschungelprüfung in den Schatten. "Welche Drecksau hat die Toilette vollgeschissen?", schimpft Nico Schwanz, als er alle zum reinigenden Gespräch zusammengetrommelt hat. "Braun, ekelhaft, pfui, ekelhaft bis zum Geht-nicht-mehr", versucht er die hygienischen Abgründe zu beschreiben.
Giulia Siegel opfert sich
Natürlich, niemand aus dem Camp wird das freiwillig zugeben. Die Folge: Keiner kann dem anderen mehr trauen, der Ekel hat auch das Sozialgefüge erfasst. Die Verdächtigungen und das Misstrauen lassen die Bewohner auch vor der Kamera aus. Ganz weit vorne unter den Verdächtigen findet sich Peter Bond wieder. Er ist als einer der letzten auf dem Weg zum Klo gesichtet worden. Und - so rattert es in den Hirnen der Bewohner – musste nicht genau dieser Bond noch am Vortag beim Ekel-Essen Fischaugen und Korokodil-Penisse verzehren?
Giulia Siegel opfert sich und sammelt so jede Menge an Respekt-Punkten im Camp. Mit den Worten "Ich hab so viel Kinderscheiße weggemacht, da wird das auch noch gehen", beendet sie kurzerhand die Diskussion um den Klo-Dreck und stapft zum stinkenden Tatort.
Schlamm-Schramm
Mit Gestank hat es dann auch Norbert Schramm zu tun, als er zur Dschungelprüfung "Telefonterror" antreten muss. "Ich bin etwas nervös – ganz ehrlich. Aber ich bin auch ganz froh mal draußen zu sein", begrüßt er das ungleiche Moderatoren-Duo Dirk Bach und Sonja Zietlow.
Drei Telefonzellen stehen für Schramm bereit. Sobald es schellt muss er rein. Am Hörer erwarten ihn jeweils drei Fragen, gestellt von den ehemaligen Dschungel-Stars Bata Ilic, Michaela Schaffrath und Ross Anthony. Erschwerend haben sich die Dschungel-Designer von RTL ein paar unangenehme Überraschungen ausgedacht.
Zellen-Terror
Die erste Zelle wird geflutet, zudem schwimmt bissiges Getier im Wasser. Die ersten beiden Fragen von Bata Ilic kann Schramm noch beantworten, bei der letzten geht ihm die Luft aus. Ja, wenn das Wasser steigt, setzt das Denken aus, berichtet er, klingt dabei aber in etwa so aufgeregt wie eine Schlaftablette.
Die zweite Zelle wartet mit Michaela Schaffrath und einer widerlich stinkenden Dusche aus Fischresten, Kakerlaken, grünen Ameisen, Federn und vergleichbarem auf. Norbert beantwortet zwei Fragen richtig, sein Gesicht ist ein Spiegel des Ekels. "Es stinkt, es ist widerlich und es krabbelt überall." Schramm macht das schwer zu schaffen.
Formvollendeter Abschied
Das zeigt auch Auswirkungen auf sein Resultat in Zelle drei, die während der Fragerunde (am Telefon Ross Anthony) zügig im Boden versinkt und dabei unaufhaltsam in stinkendem Schlamm eintaucht. Schramms mit Schutzbrille geschütztes Gesicht ist starr wie das einer Wachsfigur, der Verstand kann nicht mehr. Nur eine Antwort sitzt, das Dschungelcamp buchstabiert er stammelnd mit "D U S ...", dann stoppen ihn Bach und Zietlow.
Stinkend und erniedrigt zieht er mit fünf Sternen zurück ins Camp, wo sich Gundis Zambo und Mausi Lugner seiner annehmen und Schramm einer Waschung im Bach unterziehen. Dann, im Finale, verkünden Zietlow und Bach feixend den Willen der Zuschauer: Bond muss raus. Die Dschungelbewohner reagieren verblüfft. "Die Zuschauer sind unberechenbar", analysiert Giulia Siegel die Lage. Bond selbst zeigt keine Gefühle - so wie es der Name verlangt. Formvollendet verabschiedet er sich von den Mitbewohnern - und geht.
Der heitere Dschungel-Reigen geht in die sechste Runde. Noch vier von elf Promis stellen sich den harten, ekligen und für die Zuschauer meist ziemlich unterhaltsamen Dschungelprüfungen. Aber wer hat wirklich das Zeug zum Dschungelkönig?
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Nackt-Modell Micaela Schäfer zeichnet sich im RTL-Dschungelcamp nicht gerade durch ihre hochgeschlossene Kleidung aus. Oberteile sind bei der 28-Jährigen offenbar Mangelware und auch an der Unterbekleidung wird immer öfter gespart. Ist dieses freizügige Auftreten eigentlich noch sexy oder nervt es nur noch?
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