"Ich bin ein Star, holt mich hier raus" - Tag vier: Sarah wollte ausziehen, nervte dann aber weiter
VON CHRISTOPH SCHROETER - zuletzt aktualisiert: 17.01.2011 - 23:48Düsseldorf (RPO). Als Campzicke Sarah am Vortag nach dem fehlgeschlagenen Durchkriechen eines Tunnels voller Viecher verkündete, das sei die „härteste aller Dschungelprüfung überhaupt“ gewesen, wusste sie noch nicht, was sie am vierten Tag erwarten sollte. Dass am Ende doch überraschend viele Sterne eingesammelt wurden, lag dann auch weniger an ihr, als an Jay, der nicht nur schön, sondern auch ein harter Hund ist.
Bevor es aber überhaupt zur Prüfung kommen sollte, musste Sarah erst noch eine weitere Lebenskrise überstehen. Die 24-Jährige hatte nachgedacht. Über ihren Körper, ihren Geist, den Dschungel.
Dann teilt sie erst Camp-Psychologin Katy Karrenbauer und dann den verdutzten Mitbewohnern mit, dass jetzt Schluss sei. "Ich merke einfach, dass mein Körper das alles hier nicht mitmacht. Der Kopf ist klar, aber ich merke, dass mein Körper mich innerlich zerfrisst." Sie habe Angst vor „Explosionen in ihrem Körper“ und wolle komplett die Branche wechseln. Puh! Jetzt müsse sie einfach mehr an sich denken und Entscheidungen für ihr Leben treffen.
Ein gefundenes Fressen für das Moderatorenduo, das herzhaft über Sarah ablästert. Die übrigen Campbewohner üben spontan ein schönes Abschiedslied für sie ein.
Jay, der wohl schon Angst hat, die Prüfung allein über sich ergehen lassen zu müssen und der von RTL geschickte Dr. Bob reden kurz auf sie ein – und schon ist alle Lebensplanung wieder vergessen, Sarah will weitermachen, erst einmal. Alle sind verdutzt und das schöne Liedchen ganz umsonst einstudiert. Mathieu Carriere verkündet: „Das war nicht die richtige Entscheidung.“ Sarah verkündet trotzig: „Wir müssen jetzt als Team playen!“ Jawoll!
Weil die Sarah so gerne auf Oktoberfest geht, wird ihr das bayerische Volksfest heute auch im Dschungel bereitet, mit Einladung „ins Käferzelt“. Der Urwald-Sepp serviert dann Köstlichkeiten wie „Stinkbier“ aus Kotzfrucht, ein „Madlermaß“ aus gequirlten Maden und Mehlwürmern, ein „Rattler“ aus püriertem Rattenschwanz oder eine „(L)Augenbrezel“ mit zwei Fischaugen. (Wer den kompletten Speiseplan nachlesen möchte, klicke bitte hier, aber Obacht, es ist ziemlich ekelig).
Klasse für Sarah: Ihr war noch früh genug eingefallen, dass sie ja Vegetarierin ist, Tiere liebt und ihnen aber auch gar nix zu Leide tun kann. Und so landete das ganz besonders fiese Essen alles bei Jay. Doppelten Respekt verdient er dafür, zum einen das Zeug alles runtergewürgt zu haben und zweitens Sarah für deren blödes Gerede („Du schaffst das“, „Halt den Arm gerade“) keine Ohrfeige verpasst zu haben.
Neun von elf Sternen sammeln die beiden ein, dann verabschiedet sich Jay mit der Frage „Wo kann ich hier kotzen?“, um das hinter der nächste Ecke auch zu erledigen. Als er sich dabei von Sarah auf die Schulter klopfen lassen und sich den Spruch anhören muss, ihre Prüfung am Vortag sei noch viel schlimmer gewesen, wäre der „US5“-Sänger fast explodiert.
Dass bei der Prüfung im Becher mit püriertem Rattenhirn mehr Denkapparat vorhanden war als bei Sarah, merkte man spätestens, als Kommunarde Rainer ihr im Zwiegespräch zu vermitteln suchte, dass sie in ziemlich asoziales Verhalten an den Tag lege. Minutenlanges Gerede brachte nichts heraus außer Uneinsichtigkeit und ein abschließendes „Das verstehe ich nicht!“.
„Das Boot des Grauens“ heißt die Prüfung am fünften Tag. Dabei gilt es, mit einem wackeligen Schiffchen über den Teich zu rudern, acht Boxen anzusteuern und die darin befindlichen Schlangen einzusammeln. Und wer darf wohl am Dienstag Kapitän spielen? Vegetarierin Sarah!
Interessant ist in dem Zusammenhang noch ein Zitat von Sarah, an das sich Sonja Zietlow noch erinnerte: In einer Sendung von Johannes B. Kerner verkündete die 24-Jährige, dass sie auch gerne einmal einen leckeren Cheeseburger esse. Na, hoffentlich kommt das Jay nicht zu Ohren…
Der heitere Dschungel-Reigen geht in die sechste Runde. Noch vier von elf Promis stellen sich den harten, ekligen und für die Zuschauer meist ziemlich unterhaltsamen Dschungelprüfungen. Aber wer hat wirklich das Zeug zum Dschungelkönig?
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Nackt-Modell Micaela Schäfer zeichnet sich im RTL-Dschungelcamp nicht gerade durch ihre hochgeschlossene Kleidung aus. Oberteile sind bei der 28-Jährigen offenbar Mangelware und auch an der Unterbekleidung wird immer öfter gespart. Ist dieses freizügige Auftreten eigentlich noch sexy oder nervt es nur noch?
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