Düsseldorf (RPO). Tag zwölf im Camp. Ross ist dieses Mal im australischen Dschungel der (übrigens auch von ihm selbst) Auserwählte, mit Michaela und Barbara macht er sich auf den Weg. Er freut sich, ganz anders als zu Beginn, auf seine Aufgabe. Noch.
Denn als Ross sieht, dass sie doch wieder mit Tieren zu tun hat, dass er sich in einem Stern liegend an Händen und Füßen fesseln lassen muss und über ihm Vieh-Container ausgeleert werden, kriegt er Angst. Trotzdem. „Ich möchte die Prüfung auf jeden Fall machen.“
Michaela leert Aalschleim und Fliegenlarven aus, Süßwasserkrabben, Ameisen, Kakerlaken, Mehlwürmer. Ross schreit wie am Spieß, zappelt, wünscht sich seine Mama herbei, aber hält durch. Endergebnis der Prüfung: sechs von sieben Sternen. „Hast Du Basil“, fragt Ross, nachdem ihm Michaela einige Rest-Tiere aus der Hose gefischt hat, dann ziehen die drei wieder gen Camp. Ross ist stolz wie nie zuvor. Und das ist schön.
Björn hat derweil das Camp verlassen. Sein erster Weg führt zu einer Tankstelle, einen „echten Bohnenkaffee“ kaufen. Mit dem Pappbecher und einem Zigarillo setzt sich Schimpf neben die Tankstelle und freut sich. „Darauf freue ich mich seit dem zweiten Tag.“ Später im Baumhaus macht Björn dann ganz auf Märtyrer: „Draußen falle ich den anderen nicht zur Last. Stellt Euch mal vor, ich hätte mit Eike zu 'ner Dschungelprüfung gemusst.“ Und weil Björn mit ganz wenig zufrieden ist, hat er natürlich nicht im Luxushotel gegessen, sondern um die Ecke bei 'nem „Fish and Chips“-Stand.
Gegenseitig lesen sich die Kandidaten ihre Briefe aus der Heimat vor. Michaela bekommt einen von ihrer besten Freundin, Eike von seinem Sohn Daniel, Barbara von ihrem Bruder. „Das war so viel besser als jeder Kuchen “, sagt Bata später. Und spricht allen aus der Seele.
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