Wirbel um Voting-Chaos bei DSDS: Bohlen: Abzocke-Vorwurf ist Quatsch
zuletzt aktualisiert: 05.04.2011 - 11:42Berlin (RPO). DSDS-Chefjuror Dieter Bohlen will mit dem Voting-Chaos bei "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) nicht in Verbindung gebracht werden. Abzocke-Vorwürfe bezeichnet er als abwegig. "Das ist salopp gesagt Quatsch", sagte Bohlen einer Zeitung.
Er habe damit nichts zu tun, versicherte Bohlen der Bild-Zeitung. "Ich habe noch nie einen Cent von den Anrufen bekommen! Egal ob eine Million anrufen oder eine Milliarde", fügte er hinzu. Er bekomme sein Geld einzig und allein, weil er in der Jury sitze.
Gegen Ende von "DSDS" am Samstagabend waren die Telefonnummern der Kandidaten Marco Angelini und Zazou Mall vertauscht worden. Daraufhin wurde zum ersten Mal in der Geschichte von "DSDS" eine Abstimmung abgebrochen. Keiner der Top-6-Kandidaten schied aus.
Bei dem Zahlendreher hatte es sich laut RTL-Sprecherin Anke Eickmeyer um einen technischen Fehler gehandelt. Eingeblendet wurden aus den Proben stammende Endziffern der Kandidaten. Moderator Marco Schreyl habe die falschen Ziffern angesagt. Daraufhin sei das Voting abgebrochen worden.
Die bis zur Einblendung der falschen Nummern eingegangenen Stimmen sollen aber in die Wertung der nächsten Show eingehen. Die Castingshow wird um eine Woche verlängert. Das Finale findet nun nicht am 30. April, sondern am 7. Mai statt.
Nach der "DSDS"-Panne erstattet der Sender betroffenen Anrufern die Abstimmungskosten. RTL wolle mit den jeweiligen Telefonanbietern klären, den betroffenen Anrufern die entstandenen Kosten gar nicht erst in Rechnung zu stellen. Bei den Telefonanbietern, bei denen dies nicht möglich sei, biete RTL den Anrufern an, die Telefongebühr zu erstatten.
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