Nein, hier sind keine Engel mit eigenem Flieger gelandet - im Gegenteil. Das ist die strenge Jury von "Deutschland sucht den Superstar": Volker Neumüller, Dieter Bohlen und Nina Eichhinger (v.li). Und sie müssen sich auch im siebten Jahr der Castingshow mit ganz vielen schrägen Vögeln abgeben. Ums Singen geht's nur am Rande.
Da wäre Yasemin Schakmak aus Stuttgart mit ihrem Freund. Der sieht nicht nur bedeutend älter aus als die 21-Jährige, er ist es auch. Natürlich ließ RTL diese Story von der jungen Sängerin mit einem "Sugar Daddy" nicht links liegen.
Dafür konnte Yasemin wenigstens singen - als einzige der schrägen Kandidaten.
Marcel Finette aus Bonn konnte weder durch seinen Gesang noch durch seine Erscheinung überzeugen. Der 19-Jährige machte sich vor Angst in die Hose. Dieser unschöne Fleck sorgte natürlich für mächtig Gelächter und ein errötetes Gesicht des junges Mannes.
Bernd Martini, Cowboy und Tierfreund.
Der 30 Jährige aus Sinsheim kam in kompletter Cowboy-Montour zum Casting und sah die Chance, gleich Werbung für sich zu machen. Er ist nämlich Single und sucht eine Begleiterin für seinen Alltag.
Auch Agnes Brücher hinterließ einen seltsamen Eindruck. Die Deutsche sprach mit ausländischem Akzent. Bei der Frage nach dem "Warum" sagte sie nur, dass sie viel mit Ausländern zu tun habe.
Bei solchen Kandidaten blickt auch der rest der Jury ganz verzweifelt drein.
Nilay Uzundere versuchte die Jury mit besonders hohen Tönen zu überzeugen, doch erhielt die Gesangslehrerin aus Berlin nur eine vernichtende Kritik, über die sie äußerst empört war - sie schrie die Juroren, Moderatoren und Menschen in nährerer Umgebung aus vollem Halse an.
Er ist der Herr über die Gesangstalente und schrägen Vögel: Dieter Bohlen ist für seine harten Sprüche bekannt.
Juror Dieter Bohlen reibt sich müde die Augen. Neben ihm steht das Sparschwein, in das er für jedesmal, wenn er "Scheiße" sagt, einen Euro werfen muss.