Gerüchte um Ehe mit Mann: DSDS-Kandidat Fady schweigt
zuletzt aktualisiert: 13.04.2008 - 15:56Düsseldorf (RPO). Sechs Millionen Deutsche sahen am Samstag zu, wie die sieben Kandidaten um den Einzug in die fünfte Mottoshow bei "Deutschland sucht den Superstar" kämpften. Schräge Töne, holländischer Käse und Zoff mit der Jury - doch keiner hatte es an diesem Abend so schwer wie der 28-jährige Fady Maalouf.
Am Samstag hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, dass Fady Maalouf schwul und seit Oktober 2006 mit einem Mann verheiratet sei. Fady war vor dem Krieg im Libanon aus seinem Heimatland geflohen. Kurz darauf hat er in Deutschland sein (privates) Glück gefunden. Das Paar lebt angeblich in einer gemeinsamen Wohnung in Hamburg.
Doch Fady selbst wollte zu der Geschichte nichts sagen. Gegenüber der "Bild am Sonntag" sagte er: "Diese Geschichte interessiert mich nicht. Ich konzentriere mich auf meine Musik und die Show." Eine RTL-Sprecherin bestätigte gegenüber unserer Redaktion, dass sich Fady nicht zu seinem Privatleben äußern wolle.
Die Gerüchte über sein Privatleben - Fady schien in der Motto-Show unbeeindruckt. Zur Schlagzeile passend hatte sich der 28-Jährige entschlossen, an diesem Abend "Your Song" von Elton John - auch er ist seit mehr als zwei Jahren mit seinem Partner David Furnish verheiratet - zum Besten zu geben. Die Jury zeigte sich von seiner Performance hellauf begeistert. "Du warst der beste Mann heute", jubelte selbst Dieter Bohlen.
Kein Wunder - der bisherige Favorit Thomas Godoj wirkte bei seinem Auftritt wie unter Drogen. Dünne Stimme und dann vergaß Godoj sogar den Text.
Am Ende der fünften Mottoshow entschied sich das Publikum übrigens für Benni Herd und gegen Collins Owuso. Trotz großer Herzschmerznummer um seine kleine Tochter und einem gelungenen Auftritt musste der Düsseldorfer die Sendung verlassen.
Bereits vor einigen Wochen hatte es um Fady Maalouf Wirbel gegeben, weil er angeblich beim Alter getrickst haben soll, um bei "Deutschland sucht den Superstar" dabei zu sein. Auch damals schadeten ihm die Gerüchte nicht.
Bleibt zu hoffen, dass seine (weiblichen) Fans auch weiterhin so fleißig für ihn anrufen. Dieter Bohlen glaubt, dass die Fans kein Problem mit einem schwulen Fady haben werden. "Das hat man doch bei Mark Medlock gesehen. Es ist viel wichtiger, dass man ehrlich zu seinen Fans ist. Wenn man lügt, das verzeihen einem die Leute nie", so der Pop-Titan gegenüber "Bild".
Mal sehen, ob er recht behält.
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