Deutscher Fernsehpreis wird zum sechsten Mal verliehen: Fernsehpreis: TV-Macher suchen ihre Besten
zuletzt aktualisiert: 08.10.2004 - 17:38Köln (rpo). Die Besten unter ihnen wollen die deutschen Fernsehschaffenden am Samstag im Kölner Coloneum küren. Dort wird zum sechsten Mal der Deutsche Fernsehpreis verliehen. Er gilt als wichtigste Auszeichnung für alle TV-Macher. Zwar sind die Gewinner noch geheim, aber die Favoriten sind bekannt.
Großer Favorit ist die ARD-Produktion "Stauffenberg", die gleich in 4 der insgesamt 22 Kategorien nominiert ist. Der Fernsehfilm von Jo Baier ist in den Sparten "Bester Fernsehfilm", "Bester Schauspieler Hauptrolle", "Bester Schnitt" und "Beste Musik" vorgeschlagen. Nominiert sind insgesamt 72 Programme und TV-Leistungen. Das ZDF zeigt die von Thomas Gottschalk moderierte Gala am Sonntag (20.15 Uhr).
In der Kategorie "Bester Fernsehfilm" benannte die Jury unter der Leitung von "Focus"-Chefredakteur Helmut Markwort neben "Stauffenberg" auch den Sat.1-Zweiteiler "Das Wunder von Lengede" sowie die ZDF-Produktion "Die Quittung". Als beste Regieleistungen stellt die Jury Dominik Graf für "Kalter Frühling", Christian Petzold für "Wolfsburg" und Adolf Winkelmann mit "Engelchen flieg!" heraus.
Bei den Serien schickten die Juroren die Sat.1-Produktion "Der Elefant - Mord verjährt nie" sowie erneut die RTL-Polizeiserie "Abschnitt 40" und "Edel & Starck" (Sat.1) ins Rennen. Um die Auszeichnung in der Kategorie "Beste Sitcom" konkurrieren "Mein Leben & Ich" (RTL), "Bewegte Männer" (Sat.1) und "Berlin, Berlin" (ARD).
In der Sparte "Bester Schauspieler" gehören Sebastian Koch für "Stauffenberg", Tobias Moretti in "Die Rückkehr des Tanzlehrers" und Ulrich Tukur in "Tatort: Das Böse" zu den Besten des Jahres. Bei den Schauspielerinnen konkurrieren Martina Gedeck für "Hunger auf Leben" mit Nina Hoss für "Wolfsburg" und Jessica Schwarz in "Kalter Frühling".
In der Kategorie "Beste Sportsendung" sind der Kommentar zum Dressurreiten von Carsten Sostmeier bei der ARD-Olympiaberichterstattung, die Tour-de-France-Kommentierung von Monica Lierhaus und Marcel Wüst (ARD) sowie das RTL-Skispringen mit Günther Jauch und Dieter Thoma nominiert.
Eine "Besondere Ehrung des Deutschen Fernsehpreises 2004" geht an Udo Jürgens.
Der "Deutsche Fernsehpreis" wurde 1998 von ARD, ZDF, RTL und Sat.1 gegründet. Stifter sind die Intendanten von WDR und ZDF sowie die Geschäftsführer von RTL und Sat.1. Er gilt als wichtigste Auszeichnung für alle Fernsehschaffenden.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum







