Begnadeter Moderator, schlechter Schauspieler: Gottschalks Kinofilme seien "grauenvoll"
zuletzt aktualisiert: 08.10.2004 - 16:12Frankfurt/Main (rpo). Als "Wetten, dass...?"-Moderator ist Thomas Gottschalk unerreicht. Aber als Schauspieler sei er schlecht. Die Filme des Gummibärchen-Fans seinen grauenvoll. Das sagt Thomas Gottschalks Biograf und langjähriger Freund Gert Heidenreich.
Er glaubt nicht, dass der Moderator noch einmal als Schauspieler vor die Kamera tritt. "Inzwischen hat er wohl endlich kapiert, dass die Schauspielerei nicht seine Stärke ist", sagte Heidenreich am Rande der Frankfurter Buchmesse. Er selbst finde Gottschalks Kinofilme "grauenvoll" - mit Ausnahme der Fernsehparodie "Late Show".
Obwohl die beiden seit über 30 Jahren befreundet sind, habe er bei der Arbeit an Gottschalks Biografie einige überraschende Anekdoten erfahren - zum Beispiel, dass Gottschalk Ende der 70er Jahre als Nähmaschinen-Vertreter gearbeitet habe: "Er ist quer durch die Republik gereist, in Cafés aufgetreten und hat alten Damen die Dinger vorgeführt."
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