Götz George mit "Mein Vater" dabei: Grimme Institut nominiert sechs weitere TV-Produktionen
zuletzt aktualisiert: 03.02.2003 - 14:53Marl (rpo). Das Adolf Grimme Institut hat sechs weitere Fernseh-Produktionen für den renommierten Bildschirmoscar nachnominiert. Dazu zählen unter anderem die WDR-Produktion "Mein Vater", in der Götz George einen Alzheimerkranken spielt, sowie die ZDF-Situations-Comedy "Blind Date: Taxi nach Schweinau" mit Olli Dittrich und Anke Engelke.
Von öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten stammen auch die Produktionen "Ein Dorf sucht seinen Mörder" (ZDF), "Das rote Quadrat: Drei Kugeln und ein totes Kind" (HR), "Der Glanz von Berlin" (ZDF) und "Absolut Warhola" (ZDF/3sat). Die sechs neuen Vorschläge kommen von den beiden Jurys, die auch über die Vergabe der Preise entscheiden. Die Juroren hätten von ihrem Recht der Nachnominierung Gebrauch gemacht, hieß es.
Zwei unabhängige Nominierungskommissionen hatten in der vergangenen Woche bereits 56 Nominierungen von Fernsehproduktionen und Fernsehschaffenden bekannt gegeben. Bis zu 14 Preisträger können die Jurys bis März aus dem Kreis der Nominierten auswählen. Die Bekanntgabe erfolgt am 11. März in Köln. Die Gala mit der Übergabe der Trophäen findet am 21. März in Marl statt.
Die Adolf Grimme Preise werden jährlich für vorbildliche Fernsehleistungen ausgelobt. Vergeben werden die bildschirmähnlichen Trophäen, die als deutscher "Fernsehoscar" angesehen werden, an Einteiler und Serien aller Genres, an Schauspieler und Fernsehjournalisten. Das heute eigenständige Grimme Institut wurde 1973 unter dem Dach des Volkshochschulverbandes gegründet und zählt zum Kreis unabhängiger und anerkannter Medien- Forschungseinrichtungen in Europa.
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