Sonderpreis für NDR-Redakteurin: Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für "Hart aber fair"
zuletzt aktualisiert: 17.03.2005 - 15:48Berlin (rpo). Der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus geht in diesem Jahr an das Team der WDR-Sendung "Hart aber fair" und seinen Moderator Frank Plasberg. Die Jury bewertet das Format als derzeit interessanteste politische Diskussionssendung im deutschen Fernsehen.
Plasberg habe zudem eine unverwechselbare Art, dicht an den Gesprächsteilnehmern zu bleiben, ohne verletzend oder penetrant zu werden und ohne ihnen Ausflüchte zu gestatten, teilte die ARD am Donnerstag mit.
Einen Sonderpreis erhält Horst Königstein, der als NDR-Redakteur seit vielen Jahren neue Formen der Vermittlung von Politik im Fernsehen fördere. Dabei nutze er auch Elemente aus dem Bereich der Unterhaltung, ohne die politischen Inhalte zu beschädigen. Die Leiterin des ZDF-Studios in Moskau, Britta Hilpert, erhält den Förderpreis des Gremiums für ihre erfrischende Art, selbst komplexe Nachrichtenlagen selbstsicher und mit hoher Professionalität zu vermitteln, befanden die Juroren.
Neuer Vorsitzender des Vereins zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises ist der Leiter des ARD-Hauptstadtstudios, Thomas Roth. Er wurde von Hanns Joachim Friedrichs selbst noch kurz vor dessen Tod für den Preis vorgeschlagen, den er dann 1995 als erster Fernsehjournalist erhielt.
Mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis für Fernsehjournalismus werden jährlich Fernsehjournalisten für ihre herausragende Arbeit ausgezeichnet. Der Preis wurde 1995 zur Erinnerung an den "Tagesthemen"-Moderator Hanns Joachim Friedrichs von einem 15-köpfigen Freundeskreis des Moderators ins Leben gerufen. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro dotiert. Die Preisverleihung erfolgt im Herbst.
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