Balder übt Kritik: Harald Schmidt hat nicht nur Freunde
zuletzt aktualisiert: 02.11.2004 - 09:17Düsseldorf (rpo). Die Nachricht von Harald Schmidts Rückkehr ins deutsche Fernsehen erzeugt nicht nur Freudenausbrüche. Im NDR-Medienmagazin "Zapp" wurde Studiogast Hugo Egon Balder nach seiner Meinung zur Verpflichtung des Entertainers gefragt und gab prompt ein recht vernichtendes Urteil ab.
Auf die Frage von Moderatorin Caren Miosga habe Balder, der durch "Tutti Frutti" bekannt wurde und heute die Sat1-Show "Genial daneben" moderiert, geantwortet, es sei ihm "wurscht", dass es der ARD gelungen sei, Harald Schmidt zu verpflichten. "Ich glaube nicht, dass der ARD viel Freude haben wird, wenn es soweit ist", zitiert die "Bild"-Zeitung Balder.
Schmidt, so Balder weiter, mache doch, was er wolle. "Der macht den Bildschirm dunkel und alle sagen: Boah, ist das geil. Im Prinzip ist es der reinste Schwachsinn." Aber damit nicht genug: "Natürlich bin ich ein Fan von Harald Schmidt - besonders von seiner Art, mittlerweile alle Fernsehanstalten so zu verarschen, dass sie es gar nicht mehr merken", soll Balder gesagt haben.
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