Medien-Schelte: Harald Schmidt schießt scharf gegen TV-Kollegen
zuletzt aktualisiert: 20.08.2006 - 11:53Köln (rpo). Harald Schmidt geht mit seinen Fernsehkollegen hart ins Gericht: Im TV tummeln sich nach Einschätzung des Entertainers viele, die ihre beste Zeit längst hinter sich haben. "Auch die übelsten Pfeifen, die der Menschheit Zeit stehlen, tauchen ja immer wieder auf", sagte er in einem Interview.
"Sagen Sie mir mal einen, der in den letzten zehn Jahren endgültig verschwunden ist. Es gibt keinen", so Schmidt im Interview mit WDR.de. Deutschland sei, was das betrifft, einfach zu milde gestimmt. Und mit einem Seitenhieb auf Nobelpreisträger Günter Grass fügte er an: "Außer, Sie treten jetzt in die Waffen-SS ein. Dann kann es passieren, dass Sie einzelne Preise zurückgeben müssen. Das zum Beispiel würde ich nicht machen. Ansonsten, wenn sie nicht gerade kleine Kinder fressen, sind Sie unkaputtbar."
Seine Zuschauer sieht Schmidt, der gerade 49 Jahre alt wurde, in der "Silver Generation". "Meine Zielgruppe ist längst das Kreuzfahrtpublikum, das das Alphabet flüssig zur Verfügung hat. Das ist ja die Zukunft, Stichwort demographischer Faktor. Das Verlassen der Zielgruppe wird also wahrscheinlich der Beginn meiner wirklichen Karriere sein."
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