"Unser Star für Oslo": Heute Abend startet Raab die Suche
zuletzt aktualisiert: 02.02.2010 - 08:18Düsseldorf (RP). "Ich möchte, dass am Ende keine Superpfeife rauskommt, keine Tussis und erst recht keine geklonten Popstars wie im vergangenen Jahr": Am Dienstagabend beginnt Stefan Raab die Suche nach dem nächsten deutschen Vertreter für den Eurovision Song Contest.
Auf musikalisches Talent und Nachhaltigkeit will der Moderator dabei Wert legen. Damit Deutschland bei dem europäischen Schlagerfestival in Oslo am 29. Mai endlich wieder passabel dasteht.
Ein respektabler Platz beim Grand Prix sollte ihm auf jeden Fall gelingen - nicht nur angesichts der desaströsen Bilanz der vergangenen Jahre (2009: Platz 20, 2008: letzter Platz, 2007: Platz 19), sondern auch auf Grund seiner eigenen Grand-Prix-Erfahrung.
Mit „Wadde hadde dudde da“ landete er 2000 auf Platz fünf, der von ihm produzierte Guildo Horn schaffte es auf Platz sieben (1998), sein Zögling Max Mutzke auf Platz acht (2004).
Außerdem bringt der von der ARD angeheuerte Entertainer ein komplett neues Konzept mit: In den ersten beiden Shows treten jeweils zehn Kandidaten an, je fünf kommen weiter. Aus fünf weiteren Shows gehen die beiden Musiker hervor, die am 12. März im Finale antreten. Wer weiterkommt, entscheiden die Zuschauer via Telefon und SMS.
Im Gegensatz zum genreähnlichen Format "Deutschland sucht den Superstar" sind die Kandidaten für Oslo bis zum ersten Sendetermin noch streng geheim. In seiner ProSieben-Show "TV total" zeigte Raab bisher nur auszugsweise einige mehr oder minder missratenen Versuche aus der so genannten Casting-Box, die auf der Website zum Oslo-Contest alle gebündelt zu finden sind.
Bekannt sind hingegen schon die Personen aus der Jury um Stefan Raab. Diese nämlich ist superprominent besetzt. Die Jury gibt aber lediglich Bewertungen ab. Für die erste Sendung am 2. Februar haben sich Yvonne Catterfeld und Marius Müller-Westernhagen angekündigt, für Ausgabe zwei eine Woche später Sarah Connor und Peter Maffay.
Die Moderation der zwei Shows in der ARD übernimmt Matthias Opdenhövel. Die fünf ersten Ausstrahlungen laufen bei Pro 7, ab dem Viertelfinale wechselt sich der Privatsender mit der ARD ab.
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