"Club der Ex-Frauen": Hurra, hurra, der Trash ist da
zuletzt aktualisiert: 30.08.2007 - 18:09Hamburg (RPO). Wer nach "Gülcans Traumhochzeit" eine amtliche Portion Trash im Fernsehen vermisst, dürfte ab Montag wieder glücklich und zufrieden sein. Obacht: Die Ex-Ladys kommen.
Diesmal verteilt sich der Billo-Glamour nicht nur auf zwei Gesichter (siehe Gülcan und ihr Bäcker-Boy Sebastian), sondern gleich auf drei: Maja Prinzessin von Hohenzollern, Giulia Siegel und Claudia Effenberg helfen verlassenen Frauen. Titel der Sendung: "Club der Ex-Frauen".
Die drei Damen haben Erfahrungen auf diesem Gebiet: Schlagzeilenträchtige Trennungen haben sowohl Claudia Effenberg, als auch Giulia Siegel und Maja Prinzessin von Hohenzollern hinter sich gebracht.
Trash-Sender RTL 2 hat daraus die Dokusoap "Club der Ex-Frauen" gestrickt. Vorbild des Formats: die amerikanische Sendung "Ex-Wives-Club" mit Donald Trumps ehemaliger Gattin Marla Maples. Echte Lebenshilfe wollen die drei Blondinen verlassenen Frauen mitgeben, ihr Selbstbewusstsein stärken.
"Wir schaffen das gemeinsam"
Ex-Frau Nummer eins: die 35-jährige Andrea. "Wir schaffen das gemeinsam", versichert Claudia Effenberg, die sich erst vor kurzem von dem ehemaligen Fußballer Stefan Effenberg getrennt hat. Zuvor war das Ex-Model mit Kicker Thomas Strunz verheiratet, mit dem sie zwei Kinder hat.
In der Fernsehszene sitzt Effenberg zusammen mit Andrea in der Kirche, in der diese ihren Ehemann 2005 geheiratet hatte. Diese Aktion soll Siegel zufolge dazu dienen, dass Andrea mit "ihrer Vergangenheit abschließt". Aus diesem Grund soll wohl auch das gemeinsame Ehebett in die Luft gejagt werden. Vermutlich.
Besonders helfe es aber, so die Expertinnen, den Ehemann zu ignorieren, da das für die meisten die schlimmste Strafe sei, riet die 32 Jahre alte Siegel am Donnerstag in Hamburg. Sie selbst war 2005 von dem Unternehmer Hans Wehrmann geschieden worden und denke jetzt "gar nicht mehr an die Trennung".
Die 35-jährige Hohenzollern riet unterdessen, sich bei Trennungsschmerz mit Freundinnen zu unterhalten. Das helfe immer. Sie wurde von Ferfried Prinz von Hohenzollern schlagzeilenkräftig für die Millionärswitwe Tatjana Gsell verlassen. "Wir haben alle schmerzliche Erfahrungen gemacht und wurden gegen unseren Willen mit den Trennungen in die Öffentlichkeit gezerrt", betonte Hohenzollern. Jetzt mache sie aus der Not eine Tugend, wenn sie schon als Symbol "für dieses Thema" stehe.
Auch Effenberg hat für sich Konsequenzen aus den Dreharbeiten gezogen. "Ich werde mich nicht mehr für mein Leben rechtfertigen", erklärte sie. Privatleben bleibe jetzt Privatleben. "In einigen Erzählungen der Frauen habe ich mich auch wiedererkannt", sagte die 41-Jährige. Die Sendung habe ihr dabei geholfen, ihre persönlichen Probleme zu verarbeiten.
Siegel zufolge muss es auch gar nicht dabei bleiben, dass nur Frauen geholfen wird. Schließlich seien auch "Männer Menschen". Bei der Vorstellung der Sendung umarmten sich die drei prominenten Frauen immer wieder. "Das ist nicht gespielt", betonte Hohenzollern. Sie seien ein Superteam und stünden natürlich auch für weitere Staffeln zur Verfügung. "Wir haben eine Traumbesetzung für dieses Format in Deutschland gefunden", sagte auch RTL-2-Programmchef Axel Kühn.
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