Grimme-Preise: Institut glättet in Osthoff-Debatte die Wogen
zuletzt aktualisiert: 16.01.2006 - 18:35Marl (rpo). Der Vorschlag sorgte für reichlich Aufsehen, ist aber auch nichts weiter als ein Vorschlag. Das Grimme-Institut bemüht sich angesichts einer möglichen Nominierung der ehemaligen Irak-Geisel Susanne Osthoff für den Medienpreis deshalb um eine Mäßigung der Debatte. Sie sei schließlioch nur eine von über 500 möglichen Kandidaten für eine Nominierung, betonte der Chef des Adolf-Grimme-Instituts, Uwe Kammann.
Über die Preisverleihung entschieden Nominierungskommissionen und Jurys. Das Grimme-Institut übte indirekt Kritik an Teilen der Berichterstattung über eine mögliche Nominierung Osthoffs. Aus dem Kern der Sache "wurde in manchen Publikationen durch bestimmte Formulierungen eher die Aussage destilliert und nahe gelegt, Osthoff sei schon ganz in der Nähe dieser Auszeichnung", hieß es. "Ursache für manche Aufregung" sei auch die in der Berliner "Tageszeitung" publizierte und "sehr professionell formulierte" Vorschlagsbegründung durch einen Mitarbeiter des Blatts gewesen.
Die Nominierungen für die Grimme-Preise werden am 26. Januar bekannt gegeben. Über die endgültigen Preisentscheidungen wird während einer Pressekonferenz am 15. März informiert. Die Preisverleihung selbst findet am 31. März im Theater der Stadt Marl statt.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








