Wegen Berichten über Privatleben der Schauspielerin: Jenny Elvers erzwingt Gegendarstellung in "Freizeit Revue"
zuletzt aktualisiert: 05.12.2003 - 15:44Freiburg (rpo). Jenny Elvers-Elbertzhagen und der Burda-Verlag haben ihren juristischen Streit beigelegt. Die "Freizeit Revue" hat sich bereit erklärt, eine Gegendarstellung der Schauspielerin zu veröffentlichen.
Das teilte der in Freiburg ansässige 14. Zivilsenat des Oberlandesgerichtes (OLG) Karlsruhe am Freitag mit.
Nun müsse der Senat nur noch über die Höhe des Streitwertes entscheiden. An diesem orientieren sich die Prozesskosten. Die Entscheidung soll am 19. Dezember bekannt gegeben werden.
Die "Freizeit Revue" hatte berichtet, Elvers-Elbertzhagen habe den Musiker und TV-Darsteller Alexander Jolig (40) nicht als Vater ihres Sohnes Paul in die Geburtsurkunde eingetragen lassen, obwohl ihr dies möglich sei.
Dagegen hatte sich Elvers-Elbertzhagen juristisch gewehrt. Eine Eintragung in die Geburtsurkunde sei erst dann möglich, wenn Jolig seine Vaterschaft rechtsverbindlich anerkenne und dies gerichtlich festgestellt werde. Beides sei jedoch bislang nicht der Fall.
Vor dem Landgericht Offenburg hatte Elvers-Elbertzhagen im August Recht bekommen. Die dortigen Richter hatten den Verlag zum Abdruck einer Gegendarstellung verpflichtet. Burda legte gegen dieses Urteil zwar Berufung ein, entschied sich dann aber doch für den Abdruck der Gegendarstellung.
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