Erster Auftritt bei arena: Klinsmann schwäbelt weiter
VON KOMMENTAR VON CHRISTIAN KURTH - zuletzt aktualisiert: 19.05.2007 - 15:01Stuttgart (RPO). Nichts Neues aus Kalifornien: Der Pay-TV-Sender Arena hatte den ersten Auftritt von Jürgen Klinsmann angekündigt, aber im Studio fehlte der blonde Schwabe. Stattdessen stellte sich der frühere Bundestrainer zu früher Stunde (5.45 Uhr Ortszeit) im Sonnenstaat vor die Kamera.
Die Fragen von Moderator Oliver Welke ließen dem 42-Jährigen zu Beginn wenig Chancen, etwas anderes zu erzählen als sattsam bekannte WM-Geschichten. "Die Pause war nötig"; "Ich wollte mich um die Familie kümmern"; "Ich wollte mich neu orientieren". Wissen wir.
"Die Bundesliga gibt international ein sehr gutes Bild ab", behauptet Klinsmann, als Welke endlich auf die höchste deutsche Fußball-Liga zu sprechen kommt. Eine differenzierte Antwort hört sich anders an.
Aber Klinsmann wird auch in der nächsten Saison, in der er an jedem Spieltag für den Sender die Ereignisse kommentieren soll, nicht als Lautsprecher fungieren oder anderweitig große Töne spucken.
Klinsmann bleibt symphatisch, vorsichtig in seiner Wortwahl und nach außen unkritisch. Klinsmann bleibt sich und seinem Dialekt treu. Klinsmann schwäbelt weiter.
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