Mit "Knight Rider" kehrt eine der größten Kult-Serien der 1980er Jahre auf den Bildschirm zurück. Die Neuauflage ist zwar eine Fortsetzung des Originals, doch Kenntnisse des Klassikers sind nicht von Nöten, um die neue Serie zu verstehen.
Sie spielt inhaltlich 25 Jahre später - und am Steuer des neuen, mit zusätzlichen Fähigkeiten ausgestatteten K.I.T.T. (Knight Industries Three Thousand) sitzt diesmal nicht der von David Hasselhoff gespielte Michael Knight, sondern dessen Sohn Mike Traceur (Justin Bruening).
David Hasselhoff wird in seiner früheren Paraderolle aber einen Gastauftritt absolvieren, am Grab seiner Frau.
So gibt es eine Vielzahl von Referenzen an den TV-Klassiker. Neben David Hasselhoffs Gastauftritt am Ende des Piloten auch die bekannte Titelmusik.
Grundlegend überarbeitet präsentiert sich hingegen das Wunderauto K.I.T.T. Genau wie sein Vorgänger mit einer künstlichen und lernfähigen Intelligenz ausgestattet, hat der schwarze Flitzer (diesmal kein Pontiac Trans Am, sondern ein Ford Mustang Shelby GT500 KR) jetzt aber noch weitere nützliche "Gadgets" mit an Bord.
So verfügt er über die neueste Nanotechnologie, mit deren Hilfe er seine äußere Form transformieren kann, er besitzt die Möglichkeit, sich in nahezu jedes Computersystem einzuloggen und ist mit Waffensystemen ausgestattet, die denen eines Kampfjets ebenbürtig sind.
Gesprochen wird K.I.T.T. in der Originalfassung von Hollywoodstar Val Kilmer – in der deutschen Bearbeitung von Val Kilmers Synchronsprecher Peter Flechtner.
Deutlicher Unterscheid: Fuhr der Original-Michael-Knight mit dem Original-K.I.T.T. noch mit einem Original-Kalifornien-Nummernschild durch die Gegend...
...hat der neue K.I.T.T. das offenbar nicht mehr nötig.
Darum geht es: Der 23-jährige Mike Traceur (Justin Bruening), seines Zeichens Sohn des legendären Michael Knight (David Hasselhoff), diente einst als Army-Ranger im Irak. Nach seiner Rückkehr verschlägt es ihn zunächst in nach Las Vegas, wo er sich die Zeit vorzugsweise mit Glücksspiel, Autorennen und Mädchen vertreibt.
Doch dann wendet sich seine Jugendfreundin Sarah Graiman (Deanna Russo) plötzlich hilfesuchend an ihn, da ihr Vater Charles Graiman (Bruce Davison), der vor 25 Jahren den ersten K.I.T.T. mitentwickelte und nun an einem geheimen Pentagon-Projekt namens "Legion" beteiligt ist, von skrupellosen Gangstern entführt wurde.
Mike und Sarah machen sich zusammen mit dem neuen, ebenfalls von Graiman entwickelten K.I.T.T. auf, um Sarahs Vater zu befreien und in Sicherheit zu bringen. Unterstützung erhalten sie dabei von der FBI-Agentin Carrie Rivai (Sydney Poitier) sowie von der Firma Knight Industries.
Die hat für das Wunderauto eine moderne Wartungseinrichtung gebaut (K.I.T.T. Cave), die auch als Einsatzzentrale dient. Von dort bricht Mike, der aus Sicherheitsgründen schon bald den Namen seines Vaters Michael Knight annimmt, zu seinen Missionen auf. Und auch die altbekannte "Foundation für Recht und Ordnung" erfährt schon bald eine Wiederbelebung…
Justin Bruening wurde am 24. September 1979 in dem winzigen 90-Einwohner-Dorf St. Helena im US-Bundesstaat Nebraska geboren. 2003 startete er seine TV-Karriere. Neben kleineren Auftritten in Serien wie „Hope & Faith“ oder „Liebe, Lüge, Leidenschaft“, hatte er auch eine durchgehende Rolle in der US-Soap „All my Children“, in der er vier Jahre lang in der Rolle des „Jamie Martin“ zu sehen war. Anschließend hatte er auch Gastrollen in international erfolgreichen Serien wie „CSI: Miami“ und „Cold Case – Kein Opfer ist je vergessen“, ehe er 2008 mit den Dreharbeiten zu „Knight Rider“ begann.