"Wer wird Millionär?" feiert 1000. Sendung: Kuriose Kandidaten und sieben Millionäre
zuletzt aktualisiert: 03.02.2012 - 13:45Berlin (RPO). Am Freitag zeigt RTL die 1000. Sendung "Wer wird Millionär?". Seit 1999 ist die Quizshow ein Erfolgsgarant. In 999 Folgen war die Millionärsuche erst sieben Mal erfolgreich. Aber auch ohne Millionenfragen gab es einige unterhaltsame Momente.
Am 13. September 1999 setzte sich Tanja Ortmann als erste Kandidatin auf den Kandidatenstuhl im "Wer wird Millionär"-Studio. Sie ging zwar nur mit 8000 DM nach Hause, wurde aber Teil einer Erfolgsgeschichte.
Seit 1999 wurden sieben Kandidaten zu Millionären. Dabei konnten sich die unterschiedlichsten charaktere über einen Geldsegen freuen. Nicht nur aus diesem Grund gehört die Sendung zu den wenigen, von denen viele Menschen einzelne Episoden erzählen können.
Mit das bekannteste Gesicht ist der Geschichtsprofessor Eckhard Freise. Er gewann am 2. Dezember 2000 die erste Million - damals noch in D-Mark - weil er wusste, dass Tenzing Norgay mit Edmund Hillary 1953 den Mount Everest erklommen hat. Vermutlich hätten einige die Antwort gewusst. Aber genau dieser Gedanke, "Mensch, das hätte ich auch gewusst", fesselt.
Eine gesunde Mischung aus Menschen von nebenan
Insgesamt gab es erst zehn Mal die richtige Antwort auf die Millionenfrage - drei Mal davon in den Sonderausgaben mit Prominenten. Unter den sieben Millionären aus dem einfachen Publikum sind neben Professor Freise eine Hausfrau, zwei Studenten, eine Ärztin, ein Aufzugsmonteur und ein Café-Besitzer - also eine gesunde Mischung aus Menschen von nebenan.
Laut Jauch haben alle Millionäre aber gemeinsam, dass sie ein Zocker-Gen besitzen und sich auch bei Unsicherheit für eine Antwort entschieden - die eher ängstlichen Kandidaten täten sich schwerer.
Beim Scheitern ist die Schadenfreude natürlich umso größer, wenn die Kandidaten gebildet sind. So ging ein Student leer aus, weil er bei der Suche nach einem nuschelnden Schauspieler auf Paul Motzki statt Hans Moser tippte.
Ein Doktorand ging ebenfalls leer aus - als Atemwegserkrankung vermutete er Andershoesch statt Pseudokrupp. Und zuletzt entschied sich ausgerechnet eine Wirtschaftsstudentin bei der Frage nach dem Rezept für die Rettung von Schuldenstaaten für den Milliarden-Schalter statt den Billionen-Hebel.
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