Connors Schwester: Lulu will nicht mit Sarah singen
zuletzt aktualisiert: 19.08.2008 - 12:18Berlin (RPO). Nachwuchssängerin Lulu Lewe möchte mit ihrer ersten Single an den Erfolg ihrer großen Schwester Sarah Connor anschließen. Ein Duett kann sich die 16-Jährige aber erst einmal nicht vorstellen - sie will auf eigenen Beinen stehen.
Lulu Lewe möchte gleich von Anfang an erfolgreich sein. "Das ist mir sehr wichtig. Ich möchte jetzt nicht irgendwie floppen, das wäre schon ziemlich schlimm", sagte die 16-Jährige im Gespräch mit der Nachrichtenagentur ddp. Die Single "Crush On You" kommt am Freitag auf den Markt.
Die Erwartungen seien durch ihre bekannte Schwester zwar sicher höher. "Aber ohne sie würde ich jetzt nicht hier stehen. Sie hat den Kontakt zur Plattenfirma hergestellt, zu den Produzenten, sie hat mir schon so viele Leute vorgestellt", sagte Lewe, die im niedersächsischen Delmenhorst in die 11. Klasse geht.
Ein Duett mit ihrer Schwester kann sich die 16-Jährige zwar später einmal vorstellen, derzeit aber noch nicht: "Erst mal möchte ich schon ganz bewusst auf eigenen Beinen stehen", betonte Lewe. Auch Sarahs Tipps zum Gesang habe sie "nicht so richtig" annehmen wollen, "weil es dann mehr in ihre Richtung" gegangen wäre. "Aber das ist nicht schlimm, das kann sie auch nachvollziehen", sagte Lewe. Vor allem habe ihre Schwester ihr geraten, dass sie immer so bleiben solle, wie sie sei.
Lieber Familienname als Künstlername
So war es für Lulu nach eigenen Worten auch ausgeschlossen, ihren Familiennamen gegen den bekannten Künstler-Nachnamen ihrer Schwester einzutauschen. "Ich wollte das überhaupt nicht", betonte sie. Ein eigenes Album der 16-Jährigen ist derzeit in Arbeit. Insgesamt wolle sie ihre Musikkarriere aber langsam angehen und "unbedingt" auch noch das Abitur machen. Auch ihre Eltern hätten ihr "gleich gesagt, dass die Schule nicht abgebrochen werden darf".
Bekannt geworden war Lulu mit ihren musikalischen Ambitionen durch die ProSieben-Doku-Soap "Sarah & Marc Crazy In Love". Den Wunsch, Sängerin zu werden, habe sie schon seit der Grundschule gehabt. "Und als Sarah dann angefangen hat, war das für mich total klar, dass ich das auch unbedingt machen möchte. Das hat mich total motiviert, sie hat mir viele Türen geöffnet." Gegen ihr Lampenfieber sei die Serie eine gute Übung gewesen. "Mit der Kamera umzugehen und die ganzen Interviews - dadurch öffne ich mich schon immer mehr".
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