"Verstehe die Entscheidung nicht": Mike Krüger nicht mehr bei "Frei Schnauze"
zuletzt aktualisiert: 21.10.2005 - 11:26Hamburg (rpo). Hat es da gekracht? Jedenfalls ist die doch recht kurze Karriere von Mike Krüger als Spielleiter der RTL-Improvisations-Comedy "Frei Schnauze" beendet. Der 53-Jährige werde in der nächsten Staffel nicht mehr dabei sein, kündigte RTL am Freitag in Köln an.
Zu den Gründen wollte sich der Sender nicht äußern. Es habe aber nichts mit Krügers Alter zu tun.
RTL-Sprecher Christian Körner sagte, Krüger sei für den Sender einer der besten deutschen Comedians. "Wir haben toll zusammengearbeitet. Bei einem passenden Projekt können wir uns gut vorstellen, gemeinsam weiterzumachen", betonte er. Wann und mit wem "Frei Schnauze" weitergeht, steht den Angaben zufolge noch nicht fest. Die "Bild"-Zeitung hatte geschrieben, dass ein jüngerer Moderator die Show ab der nächsten Staffel übernehmen soll.
Krüger versteht die Entscheidung nicht
Er verstehe die Entscheidung von RTL nicht, sagte Krüger der Zeitung. Schließlich habe er noch mit Wiederholungen seiner Shows mehr Zuschauer erreicht als manche neue Sendung. "Wenn RTL auf junge und unbekannte Comedians setzt und mich nicht mehr will, dann bitte", sagte Krüger dem Blatt zufolge. Ob das Erfolg bringe, stehe auf einem anderen Blatt. "Ich bin jedenfalls mit mir im Reinen, habe mit allen meinen Sendungen immer gute Quoten geholt." Im Gegensatz zu den Chefs bei RTL glaube er schon, dass ihn die Leute noch sehen wollten.
Krüger, der auch als Sänger ("Der Nippel") und Schauspieler auftrat, arbeitet laut Zeitung schon an seinem Comeback. Im nächsten Jahr wolle er bei einem anderen Sender weiterwitzeln.
"Frei Schnauze" war Anfang des Jahres gestartet. Bei RTL ist Krüger noch in der aktuellen Staffel der Comedyshow "7 Tage - 7 Köpfe" zu sehen. Die Stars der 1996 von Rudi Carrell ins Leben gerufenen Sendung gehen allerdings 2006 getrennte Wege. Im Juni hatte RTL mitgeteilt, dass die sechs ständigen "Köpfe" Jochen Busse, Gaby Köster, Mike Krüger, Kalle Pohl, Bernd Stelter und Oliver Welke entschieden hätten, im Dezember aufzuhören.
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