Für Verweigerungshaltung: Osthoff für Grimme-Preis vorgeschlagen
zuletzt aktualisiert: 13.01.2006 - 18:03Marl (rpo). Susanne Osthoff ist für den Grimme-Preis vorgeschlagen worden. Die Archäologin, die sich rund drei Wochen lang in irakischer Geiselhaft befand, wurde von einem Fernsehzuschauer für die renommierte Auszeichnung ins Spiel gebracht. Das bestätigte ein Sprecher des Adolf-Grimme-Instituts am Freitag. Mit dem Preis wolle der Zuschauer die Verweigerungshaltung von Frau Osthoff gegenüber den Erwartungen der Medien gewürdigt sehen.
Nach den Statuten des Grimme-Preises kann jeder Fernsehzuschauer Kandidaten für die Preisverleihung vorschlagen. Ob Osthoff wirklich nominiert wird, liegt allerdings allein im Ermessen der Nominierungskommission, die in der kommenden Woche die Kandidatenliste aufstellen wird. Der Sprecher des Grimme-Instituts ließ zumindest gewisse Zweifel daran erkennen. "Die Nominierungskommission wird wahrscheinlich etwas erstaunt sein, weil das so nahe liegend ja nicht ist", sagte er.
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