700 Reporter waren mit US-Armee im Irak-Krieg: Pentagon hält an "embedded journalists" fest
zuletzt aktualisiert: 18.06.2003 - 10:52Washington (rpo). Die so genannten "embeded journalists" soll es auch bei künftigen militärischen Auseinandersetzungen geben. Das Prinzip habe sich im Irak-Krieg bewährt, sagte die Sprecherin des US-Verteidigungsministeriums, Victoria Clarke, bei einem Diskussionsforum in Washington.
Man erwäge deshalb, in Zukunft generell so zu verfahren. Im Irak-Krieg waren rund 700 Journalisten direkt mit den amerikanischen Einheiten im Kampfgebiet unterwegs.
Laut Clarke waren die Streitkräfte sehr damit zufrieden, jeweils Reporter an Ort und Stelle zu haben. Auf diese Weise habe die Öffentlichkeit ein klareres Bild von den Vorgängen im Krieg erhalten. Dies habe das Verständnis für das Militär entschieden gefördert und viele Vorurteile abgebaut. Auch die Medien seien erfreut über die Möglichkeit einer akkurateren Berichterstattung gewesen.
Korrespondenten mehrerer amerikanischer Fernsehgesellschaften bestätigten dies. Eine Zensur sei dadurch weitgehend vermieden worden, betonte Bob Franken vom Sender CNN. Clarke erklärte, das Pentagon wolle künftig auch wesentlich mehr ausländischen Journalisten die Möglichkeit zur Truppenbegleitung anbieten, als dies im jüngsten Golfkrieg der Fall gewesen sei.
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