Durchsuchungen in Räumen von ProSieben: Polizei durchforstet Vergangenheit von Andreas Türck
zuletzt aktualisiert: 28.04.2004 - 19:27Frankfurt/Main (rpo). Die hessische Polizei hat laut Medienberichten im Rahmen der Ermittlungen gegen TV-Moderator Andreas Türck Räume des Senders ProSieben durchsucht. Offenbar geht es um dunkle Seiten aus Türcks Vergangenheit. Dem Moderator wird vorgeworfen, eine 27-Jährige vergewaltigt zu haben.
Die Berichte von den Durchsuchungen stammten vom Hessischen Rundfunk (HR). Die ProSieben-Sprecherin Nihad Taher-Aksoy habe die Durchsuchung in der HR-Sendung "Maintower" bestätigt, berichtete der Sender am Mittwochabend in einer Vorabmeldung. Die Polizei habe im Auftrag der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main Unterlagen beschlagnahmt. Offenbar gehe es um belastendes Material aus Türcks Lebenslauf.
Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt gegen den 35-Jährigen wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung. Eine 27-Jährige wirft ihm vor, sie im Sommer 2002 vor einem Lokal in Frankfurt vergewaltigt zu haben. Mit Abschluss des Ermittlungsverfahren wird entschieden, ob gegen Türck Anklage erhoben wird. Laut HR soll dies in zwei Wochen der Fall sein. Der Moderator hat die Vorwürfe zurückgewiesen.
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