Nach Freispruch: ProSieben zu Gespräch mit Türck bereit
zuletzt aktualisiert: 08.09.2005 - 17:00München (rpo). Nachdem Andreas Türck freigesprochen worden ist, hat der Moderator wieder Chancen auf eine Zusammenarbeit mit dem Sender ProSieben. "Sollte Andreas Türck im Fernsehen weiterarbeiten wollen, dann können wir uns gerne mit ihm zusammensetzen", sagte ein Sendersprecher am Donnerstag. Konkrete Pläne gebe es aber noch nicht.
Das Landgericht Frankfurt hatte Türck am Donnerstag nach zehn Verhandlungstagen vom Vorwurf der sexuellen Nötigung und Körperverletzung aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Türck war angeklagt, im August 2002 eine damals 26-Jährige mit Gewalt zum Oralverkehr gezwungen zu haben.
Der ehemalige TV-Moderator hatte dies stets bestritten. Der Sender ProSieben, bei dem Türck bei Bekanntwerden der Vorwürfe die "Charts Show" moderierte, hatte ihn daraufhin beurlaubt.
Türck hatte für die Produktion der Sendung einen Vertrag mit der Münchner Produktionsfirma Tresor TV. Bereichsleiter Axel Kühn sagte auf ddp-Anfrage, dass das Unternehmen "jederzeit wieder gern" mit Türck zusammenarbeite. Schließlich habe die Produktionsfirma den Moderator vor über zehn Jahren überhaupt erst für ProSieben entdeckt.
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