Klage-Drohung zeigt keine Wirkung: Raab startet neue Attacke auf Schumi II
zuletzt aktualisiert: 07.12.2004 - 14:13Düsseldorf (rpo). Auch die anwaltliche Unterlassungserklärung scheint den Streitereien zwischen Ralf Schumacher und Stefan Raab um Schumachers Beteiligung an einer Beate-Uhse-Tochter kein Ende bereitet zu haben. Im Gegenteil: In seiner Montagabend-Sendung setzte der Entertainer noch eins drauf.
Raab verlas das komplette Anwaltsschreiben, wobei seine Stimme nur so vor Sarkasmus triefte, berichtet die "Bild"-Zeitung. Auch geizte er nicht mit weiteren beleidigenden Kommentaren: Nachdem Ralfs Ehefrau Cora gegenüber dem Blatt erklärt hatte, dass ihre Familie unter den Lästereien von Stefan Raab leide, drehte der Entertainer kurzerhand den Spieß um: "Ich leide auch unter Cora Schumacher, wenn sie mit rosa Stiefeln und rosa Cowboy-Hut durch die Boxengasse läuft", spottete Raab.
Am Sonntag hatte Stefan Raab bereits in Johannes B. Kerners "Menschen 2004" durchsickern lassen, dass er von Schumachers Drohungen wenig beeindruckt sei. Wenn jemand Geschäfte in der Pornografie-Branche mache, müsse er damit rechnen, dass man über ihn spotte, betonte der Entertainer frech.
Neue T-Shirts im Verkauf
Und damit nicht genug: Neben den T-Shirts mit den Aufdrucken "HardCora" und "PornoRalle" verkauft Stefan Raab jetzt auch noch weitere Modelle mit den Aufschriften "AnlagerisiCora" und "InvestmentRalle" mit den passenden Mützen dazu, berichtet die "Bild"-Zeitung.
Vor dem neuerlichen Angriff von Stefan Raab hatte Schumacher erklärt, dass er die Klage zurücknehmen werde, wenn Raab den Verkauf der T-Shirts einstelle. Laut "Bild"-Zeitung forderte der Rennfahrer jedoch eine Gewinnbeteiligung aus dem bisherigen Verkauf. Die, so das Blatt, wolle er einer wohltätigen Einrichtung zur Verfügung stellen.
Der TV-Entertainer ließ auch diesen Schritt Schumachers nicht unkommentiert. In seiner Montagabend-Sendung erklärte er, dass er den Erlös aus dem Verkauf der T-Shirts ebenfalls einem guten Zweck zukommen lassen wolle, und zwar dem gemeinnützigen Verein Cora e.V. zur Prävention und gegen sexuellen Missbrauch. Wenn Schumacher jetzt noch klage, so Raab, würde die Stiftung kein Geld bekommen - gar nicht so dumm.
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