Bundesvision Song Contest: Raab sucht die beste deutsche Band
zuletzt aktualisiert: 13.02.2009 - 08:48Potsdam (RP). Stefan Raab ernennt Potsdam für einen Tag zur Musik-Hauptstadt. Heute Abend lässt der Pro-Sieben-Moderator seinen „Grand Prix der Bundesländer“ steigen. Nach dem Vorbild des Eurovision Song Contests werden 16 Bands aus den 16 Bundesländern gegeneinander antreten.
Zu den Teilnehmern zählen Acts wie Ruben Cossani mit dem heiteren Liebeslied „Bis auf letzte Nacht“ (Schleswig-Holstein), Fotos mit dem Rock-Song „Du fehlst mir“ (Niedersachsen), Claudia Koreck mit ihrer Mundart-Ballade „I wui, dass du woaßt“ (Bayern) oder Rage mit ihrem Heavy-Metal- Brett „Gib dich nie auf“ (NRW). Große Hoffnungen macht sich Seeed-Frontmann Peter Fox, der mit seiner Berlin-Hymne „Schwarz zu blau“ für die Hauptstadt ins Rennen geht.
Die Beiträge müssen zu mindestens 50 Prozent deutsch gesungen sein. Per SMS und Telefon wählen die Zuschauer den Sieger. Lokalpatriotismus ist dabei übrigens durchaus erwünscht: Auch fürs eigene Bundesland darf abgestimmt werden.
Die Idee zu einer deutschen Ausgabe des Grand Prix entstand 2004 bei Stefan Raabs und Max Mutzkes Teilnahme am Eurovision Song Contest - als Reaktion auf die Stimmvergabe der osteuropäischen Staaten. Stefan Raab will mit seinem Musikwettbewerb die hiesige Musik-Industrie fördern. „Auch Musik ist eine Industrie. Die Politik sollte sie unterstützen“, so der Moderator, „dazu trägt unser Wettbewerb hoffentlich bei.“
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