Foto: ZDF/Carmen Sauerbrei
Marcel Reich-Ranicki und Thomas Gottschalk lassen sich im ZDF über die Qualität des deutschen Fernsehens aus.
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Thomas Gottschalk sagte nach dem Streitgespräch der "Bild", er erwarte keine Veränderungen des Fernsehprogramms aufgrund der Kritik von Marcel Reich-Ranicki.
Er schimpfte auf das Angebot im Fernsehen.
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Seine Auszeichnung lehnte der Literaturkritker ab.
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Gottschalk bot ihm daraufhin die Sendung im ZDF am Freitag an, die bereits Mitte der Woche aufgezeichnet wurde.
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Die beiden trafen sich im Kurhaus Wiesbaden unter Ausschluss der Öffentlichkeit.
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Reich-Ranicki bekräftigte im Gespräch: "Ich habe nichts zu bereuen. Ich nehme nichts zurück."
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Gottschalk, erinnerte sein Gegenüber daran, dass ihn erst das Fernsehen als unterhaltsamen Menschen bekannt gemacht habe.
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"Ja", sagte Reich-Ranicki, "schon Schiller habe für Theater und Kultur keine andere Aufgabe gesehen, als Unterhaltung zu liefern und Spaß zu geben."
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Das Fernsehen solle sich mehr Mühe geben, sagte der Kritiker.
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