Tatort: Richy Müller und ein unerwartetes Wiedersehen
zuletzt aktualisiert: 01.03.2009 - 17:30(RP). Der Tod eines Zöllners am Stuttgarter Flughafen lässt die Kommissare Lannert (Richy Müller) und Bootz (Felix Klare) vermuten, dass Uwe Scheer an Schmuggelgeschäften beteiligt war und von seinen Komplizen getötet wurde.
Denn Scheer hatte unerwartet kostspielige Freizeitvergnügen. Die Art, wie er erschossen wurde, erinnert Lannert zudem unangenehm an Erfahrungen aus seinem eigenen früheren Leben – und an den Waffenhändler Victor de Man, auf den er in Hamburg als verdeckter Ermittler angesetzt war und der sich gerade in Stuttgart aufhält.
Die Begegnung zwischen Lannert und de Man ist für beide ein Blick zurück in die Vergangenheit – die Verwicklung in den aktuellen Fall streitet der Waffenhändler allerdings ab. Aber die Kommissare lassen nicht locker. Schließlich spielen bei dem Kräftemessen zwischen Lannert und de Man auch alte Verletzungen eine Rolle. Und diesmal will der Kommissar den Waffenhändler unbedingt hinter Gitter bringen.
Rainer Matsutani inszenierte den dritten Stuttgarter "Tatort" nach dem Drehbuch von Holger Karsten Schmidt, der bereits die ersten beiden Lannert/Bootz-Tatorte schrieb. Obwohl Schusswaffen darin nicht nur als Handelsobjekte zum Einsatz kommen, entspinnt sich zwischen Lannert und de Man vor allem ein Kampf der Worte, der Nerven und der psychischen Stärke. Dabei erfährt Bootz neben neuen Tatsachen aus Lannerts Vergangenheit auch einiges darüber, wozu sein Kollege fähig ist.
Tatort, ARD, 20.15 Uhr
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