"Keine Veranlassung, Fristen zu setzen": Sat.1-Chef steht weiter zu Anke Engelke
zuletzt aktualisiert: 05.07.2004 - 12:16Berlin (rpo). Anke Engelke muss trotz sinkender Quoten und Kritik an ihrer Late-Night-Show nicht um ihren Job fürchten. Sat.1-Chef Roger Schawinski steht nämlich weiter hinter ihr: "Wir haben überhaupt keine Veranlassung, irgendwelche Fristen zu setzen", sagte Schawinski.
In der "Welt" (Montagausgabe) führte Schawinski weiterhin aus, die Show sei ein "Langzeitprojekt" und Engelke "sensationell". Einen Late-Night-Gastgeber mit "dieser Mischung an verschiedenen Talenten kenne ich weltweit nicht", fügte er hinzu. Die Sendung brauche aber Zeit und ändere sich permanent.
Zugleich verteidigte Schawinski die Preissenkung bei den Werbeblöcken während der Sendung "Anke Light Night" als "nichts Außergewöhnliches". Derzeit laufe ein unvergleichlicher Sport-Sommer. Der Wechsel von drei auf zwei Werbeblöcke habe zudem schon lange festgestanden und mache die Sendung attraktiver.
Bei der Quote stehe Engelke außerdem "im Prinzip auf ähnlichem Level" wie ihr Vorgänger Harald Schmidt am Anfang seiner Late-Night-Karriere, unterstrich Schawinski. Nur habe es damals weder Johannes B. Kerner noch Reinhold Beckmann als Talk-Moderatoren gegeben. Die Konkurrenzsituation sei heute "deutlich härter". Schawinski betonte: "Wir sind nicht unzufrieden mit der Quote."
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