Moderator erstmals besiegt: Schlag den Raab - Herausforderer gewinnt 1,5 Millionen Euro
zuletzt aktualisiert: 28.01.2007 - 11:15Berlin (RPO). Er hatte nach Gegnern gesucht und nicht nach Opfern: Die Suche ist Stefan Raab geglückt. Erstmals unterlag der Moderator seinem Gegner bei "Schlag den Raab". Herausforder Matthias aus Augsburg hat 1,5 Millionen Euro gewonnen.
Stefan Raab hat in seiner ProSieben-Show "Schlag den Raab", die gerade frisch für den Grimme-Preis nominiert wurde, seine erste Niederlage einstecken müssen. Der Moderator verlor gegen den Publikumskandidaten Matthias (31) aus Augsburg, der damit mit 1,5 Millionen Euro nach Hause ging, wie der Sender am Sonntag mitteilte.
Beide mussten sich in den Disziplinen Tischfußball, Eisschnelllaufen, Geschichtsrätsel, Tasten, Biathlon, Eishockey, Wiegen, Kartenspielen, Curling, Rechnen, Bierkistenstapeln, Puzzlen und Allgemeinwissen behaupten.
"Egal was jetzt passiert, Du bist ein echt harter Knochen. Noch niemand hat mich so gefordert", ließ der Entertainer seinen Herausforderer Matthias vor dem alles entscheidenden 15. Spiel wissen. Nach vierzehn Spielrunden stand es bereits 57:48 für den Entwicklungsingenieur.
Die Entscheidung in einem Kopf-an-Kopf-Rennen über die volle Distanz fiel schließlich im Quiz "Blamieren oder Kassieren" aus seiner Comedy-Show "TV total". Zur Erleichterung seiner Freundin in der ersten Reihe behielt Matthias aber im Herzschlagfinale die Nerven und das Vertrauen auf sein Wissen - und gewann.
"Ich war die ganze Zeit über weder niedergeschlagen noch siegessicher, habe mich immer auf das nächste Spiel konzentriert. Ich hatte einfach Spaß an der Show, habe dabei aber immer verbissen gekämpft", sagte der 31-Jährige hinterher. Stolz erklärt er: "Die größte Freude macht mir jetzt an meine Eltern und Freunde zu Hause zu denken und mir vorzustellen, wie sie sich für mich freuen."
Zuvor hatte sich Raab zwei Mal gegen die Kandidaten durchgesetzt: In der ersten Ausgabe der Show gewann er gegen die 30 Jahre alte Unternehmerin Esther, im November war ein 25 Jahre alter Student aus Regensburg unterlegen.
Erfolgreich war Raab derweil bei der Quote: Im Durchschnitt saßen am Samstagabend 3,69 Millionen Zuschauer vor den Bildschirmen.
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