Das erste Mal seit zehn Jahren: "Schneeland": Vater der "Lindenstraße" dreht einen Film
zuletzt aktualisiert: 14.07.2003 - 11:21Hamburg (rpo). Vielen dürfte Hans W. Geißendörfer (62) nur als Vater der ARD-Dauerserie "Lindenstraße" bekannt sein. Aber er ist auch schon als Filmemacher in Erscheinung getreten. Das letzte Mal allerdings vor zehn Jahren. Jetzt ist es wieder so weit.
Ab August stehen in Schweden Julia Jentsch, Thomas Kretschmann, Joachim Kròl, Ulrich Mühe und Maria Schrader für den Film "Schneeland" vor der Kamera, teilte das "Büro Lindenstraße" am Montag mit.
"Schneeland" erzählt die Geschichte der Schriftstellerin Elisabeth, die ihr Leben beenden will und in den Weiten Lapplands auf die Spuren einer sehr radikalen Liebe zweier außergewöhnlicher Menschen trifft. Im Verlauf dieser abenteuerlichen Begegnung findet Elisabeth in ihr eigenes Leben zurück.
Das Drehbuch zu "Schneeland" nach dem gleichnamigen Roman von Elisabeth Rynell schrieb Geißendörfer, der zugleich Regie führt und den Film auch produziert. Co-Produzent ist der Westdeutsche Rundfunk (WDR). Die Dreharbeiten sind für die Sommer- und Wintermotive in zwei Blöcke aufgeteilt und bis März 2004 veranschlagt.
"Schneeland" ist seit 1993 das erste Filmprojekt, bei dem Geißendörfer wieder selbst Regie führt: Damals inszenierte er den Film "Justiz" nach einem Roman von Friedrich Dürrenmatt mit Thomas Heinze und Maximilian Schell.
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