Die Emmy-Verleihung ist immer für Überraschungen gut, denn eine Nominierung bedeutet noch lange keinen Erfolg. ...
... Das schien auch Heidi Klum zu wissen, die mit John Lithgow (l.) und Jeffrey Tambor einen Teil der glanzvollen Verleihung präsentierte.
In Los Angeles waren manche Preisträger zu Freudentränen gerührt. Julia Louis-Dreyfus, die für ihre Arbeit in der Serie "The New Adventures of Old Christine" ausgezeichnet wurde, war anscheinend so zitterig, ...
... dass sie anschließend ihren Drink noch nicht allein halten konnte. Ehemann Brad Hall stand ihr - ganz Gentleman - zur Seite.
Innige Freude auch bei Greg Garcia (r.) und Marc Buckland, deren Comedyserie "My Name is Earl" preiswürdig ist.
Selig war Kiefer Sutherland (Mitte), der nicht nur einen Emmy als bester Seriendarsteller für die Verkörperung des Geheimagenten Jack Bauer mit nach Hause nehmen konnte, sondern sich auch darüber freuen konnte, dass die Krimiserie "24", die in Deutschland unter dem Titel "24 - Jede Sekunde zählt" als beste Serie mit dem wichtigsten Fernsehpreis der USA ausgezeichnet wurde.
"24"-Regisseur Jon Cassar
Goldene Küsschen gab's von Jeremy Piven, der für seine Arbeit an "Entourage" geehrt wurde.
Für die beste Comedy-Serie erhielt "The Office" den begehrten Preis, ...
... was für einen Freudentaumel sorgte.
"Office"-Serienstar Jenna Fischer im Glück ...
... und im Kreise ihrer Kolleginnen.
Als bester Darsteller in der Sparte Komödie konnte sich Tony Shalhoub ("Monk") über den Emmy freuen.
Als beste Miniserie wurde der Zweiteiler "Elizabeth I" ausgezeichnet, der mit 13 Nominierungen als einer der Favoriten gegolten hatte. ...
... Die US-britische Koproduktion porträtiert die legendäre englische Königin, die hier von Helen Mirren dargestellt wird.
Keiner freute sich so schön wie Jeremy Irons, der bei "Elizabeth I" mitgewirkt hatte.
... erhielt seine eigene Statuette von Katherine Heigl und Omar Epps.
Andre Braugher war in der Miniserie "Thief" erfolgreich.
Der Preis für die beste Nebendarstellerin ging an Kelly Macdonald für "The Girl in the Cafe".
Regisseurin der Serie ist Hillary Bevan Jones.
Drehbuchautor Terence Winter konnte mit seiner Arbeit für "The Sopranos" überzeugen.
Ebenso wie Jon Stewart mit "The Daily Show with Jon Stewart", ...
... was auch seine Produzenten und Schreiber glücklich machte.
Schauspieler Jason Lee (Mitte) freut sich mit Greg Garcia (r.) und Marc Buckland über den Emmy für "My Name is Earl".
Einen Emmy als beste Nebendarstellerin in einem Drama erhielt Blythe Danner, die Mutter von Oscar-Gewinnerin Gwyneth Paltrow, für ihren Auftritt in der inzwischen ebenfalls eingestellten Fernsehserie "Huff".
Megan Mullally bekam die Auszeichnung als beste Nebendarstellerin in der Kategorie Komödie für ihr Mitwirken in der Sitcom "Will & Grace". Auch von "Will & Grace" gibt es keine neuen Staffeln mehr.
Beste Darstellerin in einer Drama-Serie wurde Mariska Hargitay für ihre Rolle in "Law & Order: Special Victims Unit".
Zu den weiteren Preisträgern gehörten der Sänger Barry Manilow, ...
... Jerry Bruckheimer (l.) und Phil Keoghan ...
... sowie Louis J. Horvitz.
Drei Engel: Kate Jackson, Farrah Fawcett and Jaclyn Smith (v.l.) frühere Stars der Serie "Charlie's Engel" würdigten den legendären TV-Produzenten Aaron Spelling, der vor zwei Monaten gestorben war.
Während Heidi glückliche Gewinner ankündigte, sorgte Seal für den passenden musikalischen Rahmen.