Neue Doku-Reihe bei Arte: "Sex 'n' Pop": Hüftschwünge und Lustschreie
zuletzt aktualisiert: 14.07.2004 - 15:21Straßburg (rpo). Welche Musik macht an? Sex und Popmusik sind eine gar unauslösliche Einheit, behauptet der Kultursender Arte in einer neuen Dokumentation.
Was wäre Elvis ohne seinen Hüftschwung, Little Richard ohne seine Lustschreie gewesen? Diesen und anderen Fragen rund um die "unauflösliche Einheit" von Sex und Popmusik geht der deutsch-französische Kultursender Arte ab Donnerstag (23.00 Uhr) in seiner neuen Doku-Reihe "Sex 'n' Pop" nach. In sechs Filmen werde teils chronologisch, teils thematisch-essayistisch 50 Jahre Popmusik nachgezeichnet und gefragt, welche Musik warum anmacht, in welchem gesellschaftlichen Kontext sie sich bewegte und welche Rolle sie für die sexuelle Befreiung gespielt hat, kündigt der Sender an.
Zu Wort kommen bekannte Musiker wie Eric Burdon, Samantha Fox und Jimy Sommerville, aber auch Undergroundkünstler wie The Fugs, die Scissor Sisters oder Adam Green. Ergänzt werden ihre Stimmen durch die von Wissenschaftlern, bildenden Künstlern und Popliebhabern sowie Archivmaterialien.
Die erste Folge "Are You Lonesome Tonight?" zeigt am Donnerstag, wie alles begann und begibt sich in Memphis, Tennessee, auf die Spuren von Elvis Presley. Das Fernsehteam besucht die Beale-Street, wo der spätere "King of Rock 'n' Roll" sein Image kreierte. Wo er sich die Augen schminken lernte, sich in die pinkfarbenen Klamotten schwarzer Zuhälter hüllte und dem Blues lauschte.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum








