Popstars: Sido: "Die vier Weibers funktionieren einfach nicht"
VON LINA UNTERBÖRSCH - zuletzt aktualisiert: 14.11.2008 - 10:22Düsseldorf (RPO). Eigentlich sollten in der neuen Popstars-Folge am Donnerstagabend vier Kandidatinnen gehen. Das hatte die Jury bereits in der vergangenen Woche angekündigt. Doch am Ende schied doch nur eine aus: Jill.
In der zweiten Folge im Münchner Bandhaus erhöhte die Popstars-Jury noch einmal den Druck auf die verbliebenen Kandidatinnen: Bandhaus-Chefin Leo sollte vier Gruppen bilden und den jeweiligen Mitgliedern Lieder zuweisen. Doch anders als in der vergangenen Woche müssten Text und Performance von einem Tag auf den anderen gelernt sein. Das letzte Mal hatten die Mädchen noch mehr Zeit.
Jury-Mitglied Detlef D! Soost konnte dann auch noch ein paar Wut-Tränen mit seinem „Veto“ gegen die geplante Verteilung der Lieder erreichen, indem er kurzfristig eine andere Gruppenmischung verlangte. So durften Leo und Antonella nicht wie geplant ein ruhiges Stück der Sängerin Dido üben, sondern wurden kurzerhand zusammen mit Kandidatin Lea zum rockigen Anastacia-Song verurteilt. Über das attraktivere Duett konnten sich dafür Gabriella und Annemarie freuen.
Im Fokus der kritischen Aufmerksamkeit von Juror Detlef D! Soost stand allerdings die 22-jährige Jill aus der Schweiz. Grund war Jills großes Manko: ihr mangelndes Taktgefühl. So verpasste sie zu oft ihre Einsätze.
Schließlich kam die „Stunde der Entscheidung“ und der Zuschauer wunderte sich ein wenig über die noch verbliebenen rund 70 Minuten Popstars-Sendezeit. Schon da durfte vermutet werden, dass es mit dem sofortigen Rauswurf von vier Mädchen nicht so weit her sein konnte. Um es kurz zu machen: Von der Jury nominiert wurden Ina, Lea und Victoria, die erst vor kurzem wieder zu der Gruppe hinzu gestoßen war, sowie erwartungsgemäß Jill.
Dann platzte die nun wenig überraschende Bombe: Alle vier sollen noch eine Chance bekommen. Oder, wie Jury-Mitglied Sido es mit einem erstaunlichen Mangel an Respekt vor den Kandidatinnen formulierte: „Die vier Weibers funktionieren einfach nicht und wir geben ihnen die Chance, sich zu reparieren.“
Die Chance bestand nun darin, dass die vier Nominierten innerhalb eines Tages jeweils vier Solo-Stücke lernen mussten und dann eines auf Abruf präsentieren können sollten. Der Wunsch von Kandidatin Lea, dass eine ihrer Konkurrentinnen patzen möge, erfüllte sich: die Schweizerin Jill vergaß Text und Einsatz und flog aus dem Bandhaus.
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