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  Foto: Schlag den Raab / ProSieben
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Spiel-Marathon bei ProSieben: Stefan Raab bleibt ungeschlagen

VON ROSA MOYA - zuletzt aktualisiert: 21.12.2008 - 13:30

Düsseldorf (RPO). Es hätte ein sattes Weihnachtsgeld für Kandidat Markus sein können. Der 39-Jährige kämpfte gegen Stefan Raab um 1,5 Millionen Euro. Ohne Erfolg. Nach wenigen Spielen war klar – Markus hat keine Chance. Das Ringen um den Sieg bei der ProSieben-Show "Schlag den Raab" dauerte trotzdem 13 Spiele und knapp fünf Stunden.

Es war ein Ringen zwischen Einschlafen und Umschalten. Das Show-Marathon aus faden und altbekannten Spielen zog sich über knapp fünf Stunden. So begann die ProSieben-Show mit Kerzen auspusten und dem Raab-Klassiker „Blamieren oder Kassieren“ - natürlich durfte beim Frage-Spiel Praktikant Elton nicht fehlen – alles andere als viel versprechend. Als bei Spiel drei das Reaktions-Panel kam, bei dem die Kandidaten rot aufleuchtende Punkte durch Berühren ausschalten müssen, fragte man sich schon: „Fällt denen nichts Neues mehr ein?“ Da konnte man nur auf den Kandidaten hoffen.

Markus, HNO-Arzt aus Herten, kämpfte gegen Dauer-Sieger Stefan Raab um 1,5 Millionen Euro. Der 39-Jährige Familienvater, der von sich behauptete, Fitness-Training gehöre zu ihm wie Zähneputzen, startete gut. Er gewann die ersten beiden Spiele und behauptete sich gegen den Dauer-Sieger bis zum fünften Match. Dann wurde schnell klar – Markus hat keine Chance.

Dabei hätte der durchtrainierte HNO-Arzt bei den Außen-Spielen punkten müssen. Beim BMX-Rennen über ein Parcours mit Hügeln und Treppen patzte aber Markus gleich zu Beginn. Beim Start setzte sich der Kandidat auf den Sattel, verlor an Geschwindigkeit, fiel beim ersten Hindernis hin, traute sich danach nicht mehr, die Treppen runter zu radeln, und rutschte dann auch noch in einer Pfütze aus. In der Zeit hätte Stefan Raab alle drei Durchgänge machen können und das Spiel schnell gewinnen können. Aber nein – solche das Publikum schonende Spielregeln gab es natürlich nicht.

Danach folgte noch ein fünfminütiges Baustellen-Stillleben. Stefan Raab und Gegner Markus mussten Kies mit einem kleinen Bagger schaufeln. Sicher ein Vergnügen für die Beteiligten – für das Publikum war der Anblick von zwei Mini-Baggern bei der Arbeit eher eintönig. Alles halb so schlimm, wenn nicht noch Raabs schönste Bagger-Momente auch noch wiederholt worden wären.

Es war wie eine Telenovela. Ein kleines Schläfchen zwischendurch störte nicht, um der Sendung zu folgen. Trotz den Dauerbemühungen von Moderator Matthias Opdenhövel, dem Kandidaten immer noch eine Chance auszurechnen, führte kurz vor Mitternacht Raab immer noch. Nun mit 59:19 Punkten. Dann das erste Match-Spiel: Leitergolf. Die Gegner mussten eine Schnur mit einer Kugel an jedem Ende an eine Sprossenleiter werden, und zwar so, dass die Schnur dort hängen blieb. Der erste Versuch von Stefan Raab saß. Und – wie sollte es anders sein – auch hier gewann er.

Am Ende holte Raab mit 79:19 Punkten den wenig überraschenden Sieg. Nicht nur auf dem Spiele-Parcours. Auch bei den Quoten schlug Raab seine Kontrahenten: So lag er mit einem Marktanteil von 22,8 Prozent vor dem Box-Kampf von Walujew gegen Holyfield. An der Spannung der Sendung konnte es nicht gelegen haben. Wirkte doch das letzte Spiel genauso unspannend wie Boule. Doch die Aussicht auf einen Gewinn von 1,5 Millionen - wenn auch nur für den Kandidaten - scheint zu fesseln. Das Geld blieb natürlich beim Sender. Bis zum nächsten Mal „Schlag den Raab“ am 17. Januar. Dann geht es um zwei Millionen. Und hoffentlich etwas spannender vor sich.


 
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