Umstrittene RAF-Plakate: Stefan Raab kämpft mit allen Mitteln für Max Buskohl
zuletzt aktualisiert: 27.04.2007 - 12:11Düsseldorf (RPO). Stefan Raab macht Ernst. In seiner Sendung "TV Total" am Donnerstag bekräftigte Raab nochmal seine Drohung an RTL, eine Großdemonstration für Max Buskohl in der kommenden DSDS-Sendung am Samstag zu organisieren. Sein Studio verwandelte er in ein "Freiheit-für-Max- Buskohl"-Hauptquartier.
Die Zuschauer skandierten "Freiheit für Max Buskohl" und hielten Plakate mit Slogans wie zum Beispiel "RTL ist kriminell", "Max hui, RTL pfui" und "Eins zwei drei, lasst den Buskohl frei" hoch. Stefan Raab zeigte ein umgewandeltes Erpresserfoto der RAF mit Hanns-Martin Schleyer. Zu sehen ist Max Buskohl.
Seine Ankündigung an RTL er habe 120 Karten für DSDS unterstrich Stefan Raab nochmal. Er habe inzwischen "alle Karten".
Der TV-Total-Showmaster versucht seit Anfang der Woche mit allen Mitteln den bei "Deutschland sucht den Superstar" gegangenen Kandidaten Max Buskohl in seiner Show auftreten zu lassen, solange bis dessen Platte auf Platz eins der deutschen Charts ist.
Noch besteht RTL auf die gültigen Verträge mit Buskohl, die den Beinahe-Superstar (ging als vierter) dazu verpflichten, mindestens zwölf Monate nach Ausscheiden aus der Sendung keine Platte aufzunehmen und bei keinem konkurrierenden Sender aufzutreten. Und dazu gehört ProSieben.
Aber bereits am Mittwoch appellierte Stefan Raab an die Ehre von RTL, in dieser "moralischen Frage" richtig zu entscheiden und Max ziehen zu lassen. Für den Fall, dass RTL nicht so großherzig ist kündigte Raab eine Großdemonstration in der DSDS-Sendung am Samstag an.
Nun bleibt anzuwarten, wie RTL reagiert und was am Samstagabend in der DSDS-Show wirklich passiert. Jedoch ist es fraglich, ob Stefan Raab sich so für den Auftritt von Max Buskohl in seiner Sendung stark machen würden, wenn er sich nicht sicher wäre, dass er gegen RTL zumindest nicht verliert.
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